Fußweg

Stadt öffnet Durchgang im Baustellenbereich am Kirchplatz

Ein schmaler Fußweg ist nun zwischen Cyriakuskirche und Baustelle geöffnet.

Ein schmaler Fußweg ist nun zwischen Cyriakuskirche und Baustelle geöffnet.

Foto: Heinrich Jung / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Fußgänger müssen nun nicht mehr den großen Bogen um die Cyriakus-Kirche herum laufen. Reaktion auf Beschwerden von Bürgern und Geschäftsleuten.

Der Durchgang zwischen der Cyriakuskirche und den Häusern am Kirchplatz ist wieder geöffnet. Zumindest ein schmaler Fußweg steht den Passanten vor der Baustelle des neuen Gemeindezentrums der Pfarrei St. Cyriakus nun wieder zur Verfügung. Die Stadt hat damit auf Beschwerden von Geschäftsleuten und Bürgern reagiert. Die hatten sich beklagt, dass die gesamte Straßenbreite wegen des Bauvorhabens gesperrt war und auch noch länger gesperrt bleiben sollte. Sie hatten Unterschriften gesammelt und sich an Oberbürgermeister Bernd Tischler gewandt. In Gesprächen mit allen Beteiligten – auch innerhalb der Verwaltung – wurde nun diese Lösung gefunden.

So haben die Fußgänger einen Weg, den sie nutzen können, gleichzeitig bleibt aber noch genügend Freiraum für die Baustelle. Aktuell wurde in dem Bereich nun der Baukran aufgestellt. Die Tiefbauarbeiten sind abgeschlossen, nun beginnen die Hochbauarbeiten für das neue Gemeindezentrum.

Haus soll eine neue Heimat für die Bottroper Innenstadtgemeinde werden

Die Pfarrei St. Cyriakus will mit dem neuen Haus eine neue Heimat für die Innenstadtgemeinde – bestehend aus St. Cyriakus, Herz Jesu und St. Elisabeth – schaffen. Ein Saal mit Raum für gut 200 Menschen findet Platz in der ersten Etage. Im Erdgeschoss werden Pfarrbüro und Citypastoral untergebracht, in der dritten Etage sind Räume für Jugend, Verbände und Gruppen vorgesehen. Die Geschosse vier und fünf werden vermietet, so die Planungen der Gemeinde. Im April diesen Jahres haben die Arbeiten mit dem Abriss der bestehenden Gebäude begonnen.

In gewisser Weise ersetzt der Neubau auch das katholische Stadthaus, das die Kirche Anfang 2016 verkauft hat – unter anderem, weil es für die heutigen Anforderungen viel zu groß war. Die beiden Häuser am Kirchplatz hatte die Pfarrei neu erworben. Der Neubau wird zum Teil aus dem Verkaufserlös des Stadthauses finanziert. Aber auch das Bistum beteiligt sich an den Kosten, außerdem greift die Pfarrei auf Rücklagen zurück.

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