Verkehr

Stadt Bottrop fragt: Wie können Fußwege besser werden?

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Seit Schuljahresbeginn gibt es die Elternhaltestelle am Heinrich-Heine-Gymnasium.

Seit Schuljahresbeginn gibt es die Elternhaltestelle am Heinrich-Heine-Gymnasium.

Foto: Thomas Gödde

Bottrop.  Bottrop ist seit 2019 Modellstadt für bessere Fußverkehre. Einige Bürgervorschläge sind schon umgesetzt, jetzt folgt eine weitere Befragung.

Die Stadt Bottrop möchte den Fußverkehr fördern und ein Fußverkehrskonzept erarbeiten, bei dem die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Ansprüchen umfassend einbezogen werden sollen. Bereits im Herbst 2019 hat die Stadt Bottrop, als eine von zehn Modellkommunen den Zuschlag für eine Landesförderung zur Unterstützung bei der Durchführung von Fußverkehrs-Checks erhalten.

Die Begehungen wurden in den Wintermonaten 2019/2020 mit guter Beteiligung der Zielgruppen Jugendliche und Senioren durchgeführt. Auch wenn es im Frühjahr 2020 aufgrund der Corona-Pandemie zu Verzögerungen kam, sollen die Vorschläge aus den Fußverkehrs-Checks weiterverfolgt werden. Die erarbeiteten Maßnahmen sind durch die Verwaltung auf Umsetzbarkeit und Finanzierbarkeit geprüft worden.

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Was in Bottrop schon umgesetzt wurde

Einzelne Maßnahmen konnten bereits umgesetzt werden, wie etwa. die gewünschten Elternhaltestellen am Heinrich-Heine-Gymnasium zu Beginn des neuen Schuljahres. Teilweise wurden aber auch alternative, kostengünstige Maßnahmen entwickelt, um die Situation für querende Fußgänger zu verbessern, wie zum Beispiel die Temporeduzierung in der Passstraße und der Poststraße.

Andere Maßnahmen beziehungsweise die Ergebnisse deren Prüfungen müssen zunächst den jeweils zuständigen Gremien, der Bezirksvertretung Mitte und dem Bau- und Verkehrsausschuss, zur Entscheidung vorgelegt werden; dies soll noch in diesem Jahr geschehen.

Weitere Checks folgen im Frühjahr 2022

Die Fußverkehrs-Checks im Innenstadtgebiet waren der Auftakt für eine Reihe weiterer Checks in den anderen Stadtteilen von Bottrop, die ab dem Frühjahr 2022 fortgesetzt werden, da dann wieder Veranstaltungen mit Bürgerinnen und Bürgerbeteiligung möglich sein sollten. Um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu erreichen und einzubinden und auch Problemstellen abseits der zentralen Lagen zu erfassen, wird nun eine Online-Befragung zum Fußverkehr durchgeführt.

Dabei soll der Stellenwert des Fußverkehrs für die Bottroper Bürgerinnen und Bürger erfasst werden. Woran liegt es, wenn nur wenige Wege zu Fuß zurückgelegt werden? Welche Möglichkeiten hat die Stadt, die Situation für das zu Fuß gehen zu verbessern? Natürlich besteht auch die Möglichkeit ganz konkrete Mängel anzusprechen.

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