Neues Angebot

Spaß haben und Gutes tun beim 1. Bottroper Eisstockschießen

Die Kooperationspartner freuen sich bereits auf das erste Bottroper Eisstockschießen im Winter.

Die Kooperationspartner freuen sich bereits auf das erste Bottroper Eisstockschießen im Winter.

Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Den Weihnachtszauber begleitet erstmals eine Eisstock-Gaudi in Bottrop. Einen Teil des Erlöses spenden die Veranstalter an die Hospizstiftung.

Zugegeben: An den nächsten Winter möchte man jetzt am liebsten noch nicht denken. Dabei gibt es sogar Grund zur (Vor-)Freude: Parallel zum Bottroper Weihnachtszauber findet ab dem 14. November zum ersten Mal auch ein Eisstockschießen auf Kunsteis vor dem Rathaus statt. Und einen Teil des Erlöses werden die Veranstalter an die Hospiz-Stiftung spenden.

„Wir sind sehr daran interessiert, dass es beim Weihnachtsmarkt keinen Stillstand gibt“, sagt Holger Czeranski, der mit Stephan Kückelmann das winterliche Angebot auf die Beine stellt. „Wir erhoffen uns, dass wir mit der Eisstockbahn wetterunabhängig über sechs Wochen mehr Besucher ansprechen und eine längere Verweildauer erreichen.“ Er glaubt, dass das neue Angebot junge Leute ebenso ansprechen wird wie Familien oder Vereine. „Man kann sich als Team anmelden“, erklärt Czeranski. „Auf einer Bahn können bis zu acht Personen gleichzeitig spielen.“ Aufgebaut am Rande des Rathausplatzes werden zwei Bahnen.

Gleichzeitig können die spielenden Teams Gutes tun: Denn die Eisstock-Gaudi-Veranstalter, unterstützt von der Sparkasse, haben sich entschlossen, einen Teilerlös aus den Eisstock-Bahnen an die Hospiz-Stiftung zu geben.

Hospiz-Stiftung jüngst gegründet

Die wurde jüngst unter dem Dach der neuen Gemeinschaftsstiftung „Zukunft für Bottrop“ der Sparkasse gegründet; ihre Erträge kommen sowohl dem stationären Hospiz als auch der Ambulanten Hospizgruppe zu Gute – und damit schwer kranken Menschen. „Es ist wichtig, die Hospiz-Tätigkeiten immer wieder ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken“, sagt Sparkassen-Sprecher Frank Pinnow. Hospiz-Leiter Christoph Voegelin erklärt, dass sein Haus jedes Jahr auf eine sechsstellige Spendensumme angewiesen ist, um bestehen zu können. Auch die ambulante Arbeit sei ohne Spenden nicht leistbar.

„Bottrop braucht beide Bereiche“, hebt Voegelin hervor. „Denn der größte Wunsch der meisten Menschen ist, möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu bleiben.“ Dennoch: „Die Ambulante Hospizgruppe wird selten wahrgenommen und sogar mit dem stationären Hospiz verwechselt“, weiß Koordinatorin Christiane Raffel. Per Infostand wollen beide gemeinsam bei der Eisstock-Gaudi daher auch noch einmal umfassend über ihre Arbeit informieren.

Bekanntheitsgrad der Stiftung steigern

Die Möglichkeit, nicht nur direkt für die Hospizarbeit zu spenden, sondern einen Teil seines Vermögens in eine Stiftung zu geben und so nachhaltig zu wirken, sei in Bottrop sicher noch nicht ganz so bekannt, meint Heinz Wehres vom Hospiz-Förderverein. „Wir hoffen, dass wir auf diese Weise den Bekanntheitsgrad steigern können.“

Holger Czeranski und Stephan Kückelmann wollen ihren den Besuchern den Hospiz-Gedanken über verschiedene Wege näher bringen. „Wir wollen die Leute auch mobilisieren zu spenden“, sagt Kückelmann. Eine Idee sei, dass die Teams bei klassischen Regelverstößen während des Eisstockschießens kleine Beträge in eine Spendenbox geben, ergänzt Czeranski.

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