Eltern und Schule

„Rucksack-Schule“ unterstützt Eltern im Schulalltag

Mütter haben ein Jahr lang beim Projekt „Rucksack-Schule“ die Schulbank gedrückt, um ihren Kindern bei den Hausaufgaben besser helfen zu können.

Mütter haben ein Jahr lang beim Projekt „Rucksack-Schule“ die Schulbank gedrückt, um ihren Kindern bei den Hausaufgaben besser helfen zu können.

Foto: Stadt Bottrop

Bottrop.  Das Referat Migration zeichnet engagierte Mütter mit Zertifikaten aus. Sechs Bottroper Grundschulen nehmen auch jetzt wieder an dem Projekt teil.

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Auch Eltern können Schulauszeichnungen bekommen. Das Referat Migration hat jetzt engagierte Mütter in der „Rucksack-Schule“ ausgezeichnet. Ein Schuljahr lang haben mehrsprachige Frauen wöchentlich für zwei Stunden am Sprachbildungsprogramm „Rucksack-Schule“ teilgenommen, das an insgesamt sieben Standorten in Bottrop angeboten wird. „Rucksack-Schule“ hilft Eltern dabei, ihre Kinder bei der Bearbeitung der Hausaufgaben zu unterstützen.

Eltern verbessern ihre eigenen Deutschkenntnisse

Mehrsprachige Elternbegleiterinnen bearbeiten mit den Eltern die schulischen Unterrichtsinhalte in den Herkunftssprachen. Fragen zu Unterrichtsthemen und zum Schulleben werden ebenfalls geklärt. Die Elternbegleiterinnen sind Studentinnen, überwiegend mit dem Studienschwerpunkt Lehramt. Das Projekt „Rucksack-Schule“ stärkt Eltern darin, ihre Kinder zu unterstützen. Sie erleben das Schulleben mit ihren Kindern intensiver und vertiefen außerdem ihre eigenen Kenntnisse der deutschen Sprache. Mit einem Zertifikat zum Ende des Schuljahres wurde den Eltern bestätigt, sich aktiv für die schulische Entwicklung ihrer Kinder eingesetzt zu haben.

Das Referat Migration konzipiert und organisiert das Projekt an sechs Schulen der Stadt. Es nehmen die Grundschulen Albert-Schweitzer, Cyriakus, Fichte, Nikolaus-Groß und Welheim mit beiden Standorten sowie die Schule am Stadtgarten teil. Ermöglicht wird „Rucksack-Schule“ durch kommunale Mittel der Stadt sowie Fördermitteln des Landes NRW. Das Sprachbildungsprogramm wir im kommenden Schuljahr fortgesetzt.

Anmeldungen nimmt Mechtild Aschoff vom Referat Migration entgegen.

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