Europäischer Prostatatag

Prostatakrebs: Selbsthilfegruppe rät zu Vorsorgeuntersuchung

Rolf Schmidt, Leiter der Selbsthilfegruppe Prostataerkrankungen Bottrop, erinnert an den Europäischen Prostatatag am 15. September.

Rolf Schmidt, Leiter der Selbsthilfegruppe Prostataerkrankungen Bottrop, erinnert an den Europäischen Prostatatag am 15. September.

Foto: Heinrich Jung / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Die Selbsthilfegruppe Prostataerkrankungen Bottrop steht Betroffenen und Angehörigen zur Seite. Treffen unter Beachtung der Corona-Hygieneregeln.

Der 15. September ist für Rolf Schmidt, Leiter der Selbsthilfegruppe Prostataerkrankungen Bottrop, ein Anlass, um auf eine Krankheit aufmerksam zu machen, an der nach seinen Angaben jährlich rund 60.000 Männer erkranken. Denn der 15. September 2000 war nicht nur die Geburtsstunde des Bundesverbands Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.. Fünf Jahre später riefen zudem Urologen- und Patientenverbände den 15. September zum Europäischen Prostatakrebstag aus.

„Obwohl Prostatakrebs – frühzeitig erkannt – heilend behandelt werden kann, sterben jedes Jahr über 12.000 Männer an dieser Krankheit“, so Schmidt. „Daher rufen wir alle Männer auf, für ihre Gesundheit und damit auch für das Wohl ihrer Angehörigen Vorsorge zu treffen: Geht für die Früherkennungsuntersuchung auf Prostatakrebs zum Urologen!“

Besuch der Bottroper Gruppentreffen ist unverbindlich und kostenfrei

Die 2002 gegründete Selbsthilfegruppe steht Männern und deren Angehörigen jederzeit für Fragen zur Verfügung. Der Besuch der Gruppentreffen ist kostenfrei und unverbindlich. Neben dem persönlichen Austausch finden dort auch Vorträge statt. Coronabedingt finden die Gruppentreffen unter Beachtung der Hygiene-Vorschriften aktuell im Awo-Bürgerhaus Batenbrock, Ziegelstraße 15, statt. Termine: 12. Oktober, 9. November.

Ansprechpartner: Rolf Schmidt, 02041 689242, E-Mail shg-p-bot@gmx.de)

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben