Bottrop.

Popsängerin stellt sich dem Hörervotum

Vera Rivera an ihrem ersten Klavier, an dem sie mit sechs Jahren Klavierunterrricht bekam.

Vera Rivera an ihrem ersten Klavier, an dem sie mit sechs Jahren Klavierunterrricht bekam.

Foto: Heinrich Jung

Bottrop.   Die Kirchhellenerin Vera Rivera hat ihre erste Single veröffentlicht. Sie wird am 26. Oktober auf WDR2 in der Serie „Szene West“ vorgestellt..

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Vera Rivera - der Name hört sich wie ein Pseudonym an. Doch das ist der Geburtsname der 38-jährigen Popsängerin aus Kirchhellen mit philippinischen Wurzeln. Seitdem sie sich erinnern kann, sind Gesang und Klavierspielen Teil von Riveras Lebens, auch weil ihr Vater Hobbygitarrist und -komponist war. Doch für ihre Musikkarriere entscheidet sie sich erst mit 35. Nächste Woche stellt sie sich dem Votum der Hörer von WDR 2.

Die Veröffentlichung ihrer Debüt-Single „Let me be there for you“ („Lass mich für dich da sein“) verwirklicht Riveras jahrelangen Traum. „Dieser Erfolg war ein Motivationsschub für mich und hat mich aufgemuntert, an einem Musikwettbewerb beim WDR teilzunehmen“, erzählt sie strahlend. Ihr Lied wird am kommenden Donnerstag, 26. Oktober, ab 20.05 Uhr bei „WDR 2 Pop!“ vorgestellt. „Für mich ist das ein bedeutsamer Schritt, weil so meine Musik viele Menschen erreichen kann“, sagt Sängerin Rivera. Bis zum 29. Oktober können die Hörer dann auf wdr2.de über ihre Lieblingstitel abstimmen.

Ihr Vorbild ist Adele

Genau wie ihre erste Single zeichnet sich der Rest ihrer Musik durch eine bunte Mischung aus Indie, melanchonischem Pop und elektonischen Klängen aus, was auch ihrem eigenen Musikgeschmack entspricht. Diesen Effekt erreicht sie mit E-Piano und einer Loop-Maschine, die elektronische Musik produziert. Im Zeitraum von 2014 bis 2017 komponiert sie insgesamt acht Lieder auf Deutsch und Englisch, oft bis spät in der Nacht, wenn sie einen kreativen Schub bekommt. Ein Großteil davon widmet sie ihren persönlichen Liebeserfahrungen. „Nach einer schmerzhaften Trennung und Familientragödie in 2014 habe ich eine Emotionsbombe erlebt, die nur raus musste. Musik wurde zu meiner Medizin“, so Rivera. Sie erkennt sich in ihrem Vorbild Adele wieder, weil die weltbekannte Darstellerin was Ähnliches erlebt.

In ihrer Musik appelliert Rivera an die guten alten Werte. „Mein Motto ist, keine Angst zu haben und auf das eigene Herz zu hören.“ Deshalb, sagt sie, würden grimmige Gesichter in der Bahn sie immer motivieren, die Leute dann erst recht anzulächeln. „Das Leben kann so schön sein, wenn man es mit Leichtigkeit nimmt.“

Musik begleitet sie ihr ganzes Leben

Die Musik begleitet sie ihr ganzes Leben. Schon mit sechs Jahren fängt sie mit Klavierunterricht an, mit 15 Jahren nimmt sie Gesangsunterricht. Während ihres BWL-Studiums ist sie in dem Jazzchor. Yogalehrerin ist sie nämlich auch noch, hatte dazu TV-Auftritte in den RTL-Soaps „Unter uns“ und „Alles was zählt“.

In diesem Jahr tritt sie 30 Male in NRW auf. In Bottrop ist sie am Donnerstag, 9. November, ab 20 Uhr in der Gaststätte Heintze zu sehen und zu hören. Zur Riveras Auftrittvorbereitung gehört Stimmerwärmung eine Stunde Yoga. Neben Taufen, Geburtstagen und Veranstaltungen wie Street-Food-Festival ist die Sängerin auch auf Hochzeiten dabei. „Es macht mir viel Spaß, ein Teil eines so besonderen Momentes wie der Trauung zu sein“, sagt sie.

Ende März soll ihr erstes Album erscheinen

Ihren zukünftigen musikalischen Weg sieht Rivera in erster Linie in NRW. Sie plant bis Ende März 2018 ihr erstes Album mit sechs Liedern zu veröffentlichen.

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