Festival

Organist stellt Klangfarben eines Erzählstückes dar

Das Kinder- und Familienkonzert „Peter und der Wolf" in der Reihe "Orgel Plus"  in der Kulturkirche Heilig Kreuz: An der Orgel Andreas Fröhling wird unterstützt von den Studenten der Ev. Pop-Akademie Witten. Von links: Johannes Weller, Simon Biffart und Philipp Holmer.

Foto: Franz Naskrent

Das Kinder- und Familienkonzert „Peter und der Wolf" in der Reihe "Orgel Plus" in der Kulturkirche Heilig Kreuz: An der Orgel Andreas Fröhling wird unterstützt von den Studenten der Ev. Pop-Akademie Witten. Von links: Johannes Weller, Simon Biffart und Philipp Holmer. Foto: Franz Naskrent

Bottrop.   Orgel Plus: Andreas Fröhling spielt bei Familienkonzert „Peter und der Wolf“. Festivalleiter Stevens übernimmt Sprecherrolle.

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Eine sehr spezielle Version von Prokofjews „Peter und der Wolf“ hören die Besucher des „Kinder- und Familienkonzertes“ von Orgel Plus in der Kulturkirche Heilig Kreuz. Organist Andreas Fröhling stellt mit Bravour alle Klangfarben des Stücks mit seiner Orgel dar, die für einzelne Charaktere in der Handlung stehen. Er übernimmt zum Beispiel die Rollen des Wolfes, des Jägers oder der Ente, die im Normalfall von Instrumenten eines Orchester-Ensembles gespielt werden. Der Musiker wechselt sich in Abschnitten mit dem Festivalleiters Dr. Gerd-Heinz Stevens ab, der die Rolle des Sprechers übernimmt. Er ließt kurze Erzählabschnitte vor, die auf der Orgel über mehrere Tonfolgen nacherzählt werden.

Junge sowie ältere Gäste lauschen dem Spiel gespannt und versuchen, die unterschiedlichen Figuren in der Handlung zu erkennen. Um die 90 Besucher spitzen die Ohren, darunter um die 50 Mädchen und Jungen. Abwechselnd erklingen die linke und rechte Orgel in der Kulturkirche, vor allem die kleinen Besucher blicken sich zu beiden Seiten um.

Klang des Mündungsfeuers

Die typische Melodie des Protagonisten Peters ist vielen Musikliebhabern bekannt. Bei den Schüssen des Jägers sind alle Zuhörer gefragt. Sie müssen den Klang des Mündungsfeuers mit dem Mund imitieren.

Obwohl sich vor allem die Kinder mit der ungewöhnlichen Erzählweise anfreunden müssen, tauchen sie nach eine Weile in die Melodien ab. Einige schließen die Augen, um sich Szenen vorzustellen. Andere stellen die Tiere mit den Händen nach. Am Ende des Konzertes dürfen sie einen Blick hinter die Orgel werfen.

„Orgel Plus ist ein Phänomen. Das Familienkonzert ist toll, um die Kinder an diese Musik heranzuführen“, sagt Besucherin Gitte Bohnstengel (63), die mit ihren Enkeln Marie (6) und Amelia (7) gekommen ist.

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