Neubau

Neue Bottroper Feuerwache zieht zur Josef-Albers-Straße

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Die bisherige Feuerwache soll durch einen Neubau ersetzt werden. Nach dem Beschluss der Ratsmehrheit entsteht der auf einem Feld an der Josef-Albers-Straße, wenige hundert Meter entfernt vom jetzigen Standort.

Die bisherige Feuerwache soll durch einen Neubau ersetzt werden. Nach dem Beschluss der Ratsmehrheit entsteht der auf einem Feld an der Josef-Albers-Straße, wenige hundert Meter entfernt vom jetzigen Standort.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Bottrop.  Der Rat hat über den Standort der neuen Feuerwache entschieden. Vor der Abstimmung hatten die Grünen eine neue Variante ins Gespräch gebracht.

Der Rat hatte das letzte Wort und hat entschieden – die neue Feuerwache wird an der Josef-Albers-Straße gebaut. Die Verwaltung soll jetzt die nächsten Schritte in die Wege leiten. Diese Beschluss fasste der Rat jetzt mit den Stimmen von SPD, CDU, FDP und AfD. Die übrigen Parteien sprachen sich gegen den Standort in unmittelbarer Nähe der derzeitigen Wache aus.

Sie kritisierten die frühzeitige Festlegung seitens der Verwaltung auf diesen Standort und dass aus ihrer Sicht das Modell mit drei Wachen nicht ausreichend geprüft wurde. Zusätzlicher Kritikpunkt: Erst kurzfristig vor der entscheidenden Sitzung habe die Verwaltung weitere Unterlagen über mögliche Standorte eine dritten Wache im Bottroper Süden zur Verfügung gestellt. Die habe man nicht ausreichend prüfen können und auf dieser Basis könne man keine Entscheidung von dieser Tragweite fällen, so die Linken-Kritik.

Grüne warben für eine Feuerwache im Bottroper Westen

Die Grünen brachten eine neue Variante des Drei-Wachen-Modells ins Gespräch und bezogen sich da auf ein Gespräch der Grünen mit Feuerwehrchef Kim Heimann und dem verantwortlichen Dezernenten Paul Ketzer. Sie schlugen vor weiter das Drei-Wachen-Modell zu prüfen und auch Standort im Westen der Stadt ins Auge zu nehmen – etwa im Fuhlenbrock.

SPD, CDU, FDP und AfD jedoch wollten die Entscheidung nicht noch weiter in die Länge ziehen und die Feuerwehrleute nicht noch länger im Ungewissen lassen. Das brachte ihnen Kritik der übrigen Ratsmitglieder ein, denn angesichts der Tragweite dieser Entscheidung – man lege sich immerhin für Jahrzehnte fest – berate man noch nicht lange. Trotzdem: Am Ende stand die Entscheidung für die Josef-Albers-Straße.

Die Verwaltung kann nun die Gespräche mit dem Grundstückseigentümer abschließen sowie mit der Planung der Wache beginnen.

* In einer vorherigen Version hatten wir die FDP nicht aufgezählt bei den Parteien, die zugestimmt haben.

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