Nach der Schule zur Schule

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Oder in die Ausbildung: Die von der WAZ befragten Absolventen der Gustav-Heinemann-Realschule sehen jedenfalls optimistisch in die Zukunft. Viele lockt das Fach- oder Vollabitur, andere die Lehre

800000 Euro will das Alpin Center in die Errichtung einer Sommerrodelbahn investieren. Wie der geschäftsführende Gesellschafter Wolfgang Langmeier gegenüber der WAZ erklärte, soll der "Alpincoaster" nach Möglichkeit am 1. April 2008 eröffnet werden. Mit dem Bauantrag wird sich der städtische Planungsausschuss voraussichtlich im August beschäftigen.

Als Lieferanten für die Anlage hat das Alpin Center das in Rasdorf ansässige Familienunternehmen Josef Wiegand gewonnen. Wiegand gilt als Marktführer für Sommerrodelbahnen und hat weltweit bereits über 350 Anlagen installiert. Langmeier verspricht sich von dem Projekt eine Attraktivitätssteigerung des Alpin Centers vor allem in den Sommermonaten: "Vergleichbare Anlagen locken jährlich bis zu 120000 Besucher an, vor allem von Ende März bis Ende September kann uns das gut tun." Langmeier rechnet vor, dass jeder Besucher zwei bis drei Fahrten unternimmt. Mehr Gäste im Sommer könnten die vorhandenen Arbeitsplätze sichern und einige neue schaffen.

Beim "Alpincoaster" fahren Zweisitzer-Komfortschlitten (in Bottrop ist die Anschaffung von 37 geplant), die aber auch von einer Person genutzt werden können, auf wartungsfreien Edelstahlrohren geräuschlos den Berg hinab. Das besondere Erlebnis für die Fahrgäste besteht darin, die Geschwindigkeit selbst zu bestimmen. Der "Alpincoaster" stützt sich einfach ohne Fundamente auf dem Boden ab, festen Halt geben Erdnägel.

Den Besuchern werden spannende und abwechslungsreiche Fahrten in teilweise luftigen Höhen versprochen, da die Bahn zwischen einem und sechs Metern über Erde verlegt werden kann. Durch eingebaute Jumps und Wellenstrecken wird der Nervenkitzel gesteigert.

Wie beim Rodeln erfolgt der Antrieb über Schwerkraft auf einer geneigten Bahn von mindestens sechs Prozent Gefälle. Mit einem Beckengurt vorne und einem Dreipunktgurt hinten werden die Benutzer in ihren Sitzen festgeschnallt. Die Fördergeschwindigkeit, so sieht es das Konzept für das Alpin Center vor, wird in der ersten Phase 0,6 m/s betragen. Falls später im Tal eine zweite Einstiegssituation verwirklicht wird, soll die Geschwindigkeit 0,3 m/s betragen.

Kinder, die mit dem Alpincoaster fahren wollen, müssen mindestens acht Jahre alt und so groß sein, dass sie die Bremshebel sicher bedienen können. Generell gilt die Regel: "Die größere Person sitzt immer hinten."

Die Verantwortlichen des Alpin Centers wollen für ein umfangreiches Sicherheitsmanagement sorgen. Es sind auch Überwachungskameras vorgesehen. Das Aufsichtspersonal soll ein Betriebsbuch führen, in dem alle Vorgänge dokumentiert werden: die tägliche Betriebsdauer, vorgenommene Prüfungen, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten, besondere Vorkommnisse.

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