Vivawest-Marathon

Marathon durchs Ruhrgebiet will in die deutsche Top Ten

Sie werben für den Vivawest-Marathon: Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski, Vivawest-Geschäftsführer Ralf Giesen, Oberbürgermeister Bernd Tischler, Felicitas Vielhaber (Tusem Essen), Essens Dezernent Dieter Schmitz. Gladbecks Bürgermeister Ulrich Roland und Vivawest-Projektleiter Philipp Weber in der Gelsenkirchener Zeche Nordstern.

Foto: Carsten Paul,

Sie werben für den Vivawest-Marathon: Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski, Vivawest-Geschäftsführer Ralf Giesen, Oberbürgermeister Bernd Tischler, Felicitas Vielhaber (Tusem Essen), Essens Dezernent Dieter Schmitz. Gladbecks Bürgermeister Ulrich Roland und Vivawest-Projektleiter Philipp Weber in der Gelsenkirchener Zeche Nordstern. Foto: Carsten Paul,

Bottrop.   Die Veranstalter streben über 10 000 Starter an. Denn dann gehört der Vivawest-Lauf zu den zehn Marathons mit den meisten Teilnehmern.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Über 10 000 Anmeldungen sind für die 6. Auflage des Vivawest-Marathons am 27. Mai kommenden Jahres das Ziel. Der Lauf durch Gelsenkirchen, Essen, Bottrop und Gladbeck befände sich dann im Kreis der zehn teilnehmerstärksten Marathons Deutschlands. Über 1500 Sportler haben sich bis jetzt angemeldet. Noch nie zuvor waren die Anmeldezahlen so früh so gut.

„Wir freuen uns sehr über den wachsenden Zuspruch. Er zeigt, wie groß die Verbundenheit mit der Region und ihren beeindruckenden Landmarken ist. Gerade im Jahr des Bergbau-Endes wollen wir mit dem Marathon die historische Leistung der Kumpel würdigen“, sagt Vivawest-Geschäftsführer Ralf Giesen. Der Grundstein für die positive Entwicklung des Laufes sei die gute Zusammenarbeit der Städte. „Unser aller Anliegen ist es, den Vivawest-Marathon von Jahr zu Jahr zu optimieren. Dafür arbeiten wir mit den Partnern und den Städten gemeinsam an neuen Ideen und Konzepten“, sagt Marathon-Projektleiter Philipp Weber. Neben dem klassischen Marathon stehen 2018 wieder der Halbmarathon, der Zehn-Kilometer-Lauf der WAZ, Marathonstaffeln und Kinderläufe zur Auswahl.

Ein Lauf für Bergleute führt von Zeche zu Zeche

Dass der Reviermarathon in diesem Jahr erstmals über das Gelände der Zeche Prosper II führte, stieß auf große Begeisterung unter Sportlern und Zuschauern. Auch im nächsten Jahr wird die Zeche daher wieder Teil des Marathons sein, letztmals als aktive Zeche. Denn Ende 2018 werden die Bergwerke Prosper-Haniel und Ibbenbüren als letzte aktive Steinkohlenzechen in Deutschland geschlossen. Eine Ära deutscher Industriekultur geht damit zu Ende.

Beim Vivawest-Marathon wird es daher unter dem Motto „Glückauf Zukunft“ einen besonderen Lauf geben: Bergleute und Mitarbeiter der mit dem Bergbau verbundenen Unternehmen werden gemeinsam von der Zeche Prosper II zur ehemaligen Zeche Nordstern laufen. Einzelheiten zu diesem Lauf werden die Veranstalter zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Läuferinnen bekommen Shirts in Himbeerrot

Freuen dürfen sich 2018 auch Marathonläuferinnen. Bekamen bislang alle Sportler dasselbe Finisher-Shirt, gibt es nun für die Läuferinnen eine eigene Kollektion: In „lady-liken“ Himbeerrot sollen die Sportlerinnen auf der Marathonstrecke besonders auffallen. Wahrzeichen des Reviers werden das Shirt verzieren. Die Männer erhalten es in Blau.

„Die Vielfalt des Ruhrgebietes spiegelt sich immer mehr im Vivawest-Marathon wider. Neue Laufangebote und Strecken, ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, tolle musikalische Begleitung und Stimmung entlang der Strecken mit einem einmaligen Gemeinschaftsgefühl“, schwärmt Geschäftsführer Giesen. „Ich denke, der Vivawest-Marathon und seine Teilnehmer hätten zu Recht einen Platz unter den größten Marathonlaufveranstaltungen in Deutschland verdient“, meint er.

Viermalige Starterin findet Wettbewerb super schön

Das sieht auch Felicitas Vielhaber so. Die Langstreckenläuferin ist viermal beim Reviermarathon im Dress des Tusem Essen gestartet. „Sowohl der Zehn-Kilometerlauf, als auch der Halbmarathon und der Marathon haben ihre eigenen Reize. Was bei allen Wettbewerben super schön ist, sind die Kulisse der Industriekultur, die blühenden Landschaften des Ruhrgebietes, und die fröhlichen Zuschauer an der Strecke“, meint Felicitas Vielhaber.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik