Soziales Engagement

Majana (13) möchte Kissen auf dem Weihnachtsmarkt verkaufen

Majana Kabisch bedankt sich für etliche Materialspenden.

Majana Kabisch bedankt sich für etliche Materialspenden.

Foto: Frank Oppitz

Bottrop.   Mit dem Erlös möchte die Schülerin den Senioren aus dem Fuhlenbrocker Awo-Heim eine Fahrt ans Meer ermöglichen. Dank für Materialspenden.

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Majana Kabisch sagt von Herzen Danke: Nach dem WAZ-Bericht über ihr jüngstes Näh-Projekt für die Senioren im Awo-Wohnheim im Fuhlenbrock hat die 13-Jährige einiges an Materialspenden erhalten. „Ich wollte mich ganz lieb bei den ganzen Lesern bedanken dafür, dass schon so viele Stoffe und Füllwatte und auch andere Nähmaterialien für mich abgegeben haben“, schreibt die Schülerin in einer E-Mail an die Redaktion. „Das ist wirklich total toll.“

Die Unterstützung motiviert sie zu weiterem Engagement. Die Bottroper können ihr und ihrer Nähkunst schon bald an einem Weihnachtsmarktstand begegnen.

Kissen für Seniorenheim-Bewohner sind fertig

Unter anderem hatte auch die traditionsreiche Industrienäherei Collection Müller zugesagt, regelmäßig Vliesstoff zur Verfügung zu stellen für die Befüllung der Kissen, die Majana für die Seniorenheim-Bewohner näht. An die 70 Stück, in Herzform für den Nacken oder als längliche Lagerungskissen, hatte sich die Schülerin für dieses Jahr vorgenommen. Sie sei bereits fertig mit allem, was sie für die Senioren nähen wollte, berichtet Majana nun.

Die Nähmaschine rattert weiter

Deshalb stellt sie aber noch lange nicht die Nähmaschine zur Seite, im Gegenteil: Aus dem gespendeten Material möchte die 13-Jährige nun weitere Stücke nähen, die sie an vorweihnachtlichen Ständen verkaufen möchte. Drei Einsatzorte sind geplant, berichtet Majana: Sie habe einen Stand am 18. November beim Weihnachtsbasar der Awo Fuhlenbrock an der Herderstraße; vom 23. bis zum 26. November beim Weihnachtszauber am Rathausplatz (in der Nussknackerhütte gegenüber der Kindereisenbahn); am 10. Dezember auf dem Nikolausmarkt (in den Pagodenzelten).

Mit dem Geld plant sie, den „älteren Herrschaften“, wie sie die Senioren aus dem Fuhlenbrocker Awo-Heim gern nennt, eine Busfahrt ans Meer zu ermöglichen. Denn bei einer Unterhaltung mit einer Heimbewohnerin, die bald hundert Jahre alt werde, habe diese ihr Bedauern darüber ausgedrückt, wohl nie mehr ans Meer zu kommen.

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