Wettbewerb

Logo gibt dem „RadQuadrat“ ein Gesicht

Sieger Thilo Totter, Baudezernent Klaus Müller und Reimund Keysberg vom Stadtplanungsamt (von links) bei der Preisverleihung.

Foto: Stadtverwaltung Bottrop

Sieger Thilo Totter, Baudezernent Klaus Müller und Reimund Keysberg vom Stadtplanungsamt (von links) bei der Preisverleihung. Foto: Stadtverwaltung Bottrop

Um die innovative Fahrradroute zu kennzeichnen, gab es einen WettbewerbSchnell einigte sich die Jury auf den Entwurf von Thilo Totter.

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Das Stadtplanungsamt hatte im September dazu aufgerufen, der innovativen Fahrradroute mit der Bezeichnung „RadQuadrat“ ein Gesicht zu geben. 30 Bürgerinnen und Bürger haben am Logo-Wettbewerb teilgenommen und ihre Entwürfe eingereicht. Für die Jury gab es schnell einen Favoriten, den sämtliche Mitglieder auf dem ersten Platz sahen: Thilo Totter setzte sich mit seinem Entwurf durch.

Drei Elemente

Der Technische Beigeordnete der Stadt Bottrop, Klaus Müller, begrüßte nun die zehn Bestplatzierten bei der Preisverleihung im Stadtplanungsamt. „Mich freut es, dass wir aus dem Kreis unserer Bürgerinnen und Bürger so viele kreative Ideen erhalten haben. Das Siegerlogo wird künftig der Route RadQuadrat ein Gesicht geben“, sagte Müller.

Der Sieger-Entwurf von Thilo Totter benötigt nur drei Elemente, ein Quadrat und zwei Kreise, um den Bezug zum Fahrrad und zum RadQuadrat zu schaffen. Durch geschickte Auslassungen stellt das Quadrat gleichzeitig einen stilisierten Fahrer dar und erzeugt durch seine leichte Drehung eine dynamische Wirkung. Es wurde mit verschiedenen Elementen jongliert, probiert und variiert. Noch ein wenig Geschick dazu - und schon war das Logo entstanden.

Doch die Arbeit soll weiter gehen. Nach der Siegerehrung bot sich Totter an, mit den Planern der Route in Kontakt zu bleiben, um das Logo soweit aufzubereiten, dass es auch auf die Straßen aufgebracht werden kann. Als Bottroper freut es Totter besonders, das Logo künftig als Wegweiser auf dem Asphalt seiner Stadt zu sehen. Es wird zudem Info-Materialien zum RadQuadrat markieren und es so weiter bekannt machen. Auch über die Stadtgrenzen hinaus, denn das Projekt gewann gleich zwei Förderpreise des Bundesumwelt- und des Bundesverkehrsministeriums.

Alle Entwürfe ausgestellt

Die Entwürfe aller Teilnehmer werden von nun an bis Weihnachten auf dem Flur des Stadtplanungsamts an der Luise-Hensel-Straße ( 2. Etage) ausgestellt. Sie illustrieren verschiedene Ansätze, um den Bezug zum Fahrrad, zur Stadt und zum RadQuadrat herzustellen. Auch die Klasse 9b der Marie-Curie-Realschule hat übrigens einige Entwürfe beigesteuert.

Das RadQuadrat zeigt beispielhaft ab Herbst 2018 verschiedene Elemente der Radverkehrsförderung. Dazu zählen einerseits klassische Maßnahmen wie eine radfreundliche Umgestaltung von Kreuzungen. Zum anderen werden innovative Maßnahmen verwirklicht: eine Fahrrad-Waschanlage, eine Steigungshilfe, eine induktionsgesteuerte Vorfahrt an Ampeln und ein Geschicklichkeits-Parcours. Das RadQuadrat bietet daher für alle etwas, sei es im Alltags- oder im Freizeitverkehr.

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