Ausstellung

Landschaften von Stefan Wepil im Bottroper Kulturzentrum

Stefan Wepil vor einem seiner großformatigen Bilder. Farbgebung und Komposition muten zuweilen sogar surreal an.

Stefan Wepil vor einem seiner großformatigen Bilder. Farbgebung und Komposition muten zuweilen sogar surreal an.

Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Ausstellung „Inside out“ ist ab nächster Woche nach Voranmeldung in der alten Städtischen Galerie an der Blumenstraße zu besichtigen.

Wer in den letzten Wochen im Kulturzentrum etwas zu erledigen hatte, hätte die Arbeiten von Stefan Wepil in der Städtischen Galerie schon aus den Augenwinkeln sehen können. Ab Dienstag ist die Ausstellung „Inside Out“ mit Zeichnungen und Malerei von visionären Landschaften, inspiriert von der Natur und Szenerien in Science Fiction Romanen und -Filmen nun offiziell zu besuchen.

Visionäre Landschaften

Wepil, der selbst Autist ist, war bereits mit Arbeiten in der „akku“-Ausstellung „Ich sehe was, was du nicht siehst“ bei der documenta 10 in Kassel vertreten. Der „akku“-Verband fördert Künstlerinnen und Künstler mit Autismus, die teilweise eine ganz andere Wahrnehmungsverarbeitung haben. So treten auch in Stefan Wepils Landschaften plötzlich Details oder Farben in den Vordergrund, die sonst vielleicht herausgefiltert würden. Dass Wepil übrigens Perry-Rhodan-Fan ist, lässt sich zuweilen nicht verleugnen. Zur Orientierung: Die Ausstellung findet übrigens nicht im neuen Forum B12 im Neubau, sondern wie bislang im alten Teil des Kulturzentrums statt.

Zu besichtigen ab 25. Mai bis Freitag, 25. Juni zu den üblichen Öffnungszeiten des Kulturzentrums, Blumenstraße 12-14. Voranmeldung unter 02041-70 42 82. Eine Maske muss weiterhin getragen werden.

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