Kulinarischer Tetraeder

Kulinarischer Tetraeder: Bottroper Wirte ziehen Bilanz

Die teilnehmenden Gastronomen des „Kulinarischen Tetraeder“ ziehen Bilanz. v.l. mit Corona-Abstand: Thorsten Stöcker, Bahnhof Nord, Christoph Lenko, Forsthaus Specht, Tina Große-Wilde, Hotel-Restaurant Große-Wilde, Stefan Bertelwick, Gasthof Berger und Katarzyna Komarek, Overbeckshof. Oberbürgermeister Bernd Tischler (3.v.r.) war Schirmherr der Aktion.

Die teilnehmenden Gastronomen des „Kulinarischen Tetraeder“ ziehen Bilanz. v.l. mit Corona-Abstand: Thorsten Stöcker, Bahnhof Nord, Christoph Lenko, Forsthaus Specht, Tina Große-Wilde, Hotel-Restaurant Große-Wilde, Stefan Bertelwick, Gasthof Berger und Katarzyna Komarek, Overbeckshof. Oberbürgermeister Bernd Tischler (3.v.r.) war Schirmherr der Aktion.

Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Die Menü-Aktion in fünf bekannten Restaurants wurde gut angenommen - nicht nur von den Stammgästen. Nächstes Jahr soll es eine Neuauflage geben.

Es war die erste Gemeinschaftsaktion in dieser Konstellation: Fünf Bottroper Traditionsrestaurants hatten sich zum „Kulinarischen Tetraeder“ zusammengeschlossen und Drei-Gang-Menüs aus einem vorher abgestimmten Warenkorb gezaubert, die drei Wochen zu den gleichen Konditionen angeboten wurden. Ein Erfolg, wie die die Erfinder jetzt resümierten.

Auch neue Gäste aus der Nachbarschaft zog es nach Bottrop

Am Sonntag war Endspurt für den Kulinarischen Tetraeder. Und in Stefan Bertelwicks Gasthof Berger hieß es: Das Menü ist leider nicht mehr da. Also: Zumindest der Hauptgang war aus, da es die letzten drei Tage vorher Aktionsende einen regelrechten „Run“ auf die Speisenfolge gegeben hatte. Aber auch Thorsten Stöcker vom Bahnhof Nord, Stefan Bertelwick und Tina Große-Wilde vom gleichnamigen Traditionshaus auf dem Eigen, die Mitorganisatoren dieses Restaurant-Reigens, zeigen sich zufrieden.

„Die Gästeresonanz war wirklich positiv und das nicht nur bei den Stammbesuchern, die ohnehin wissen, was in ihrem Lieblingsrestaurant aus der Küche auf den Tisch kommt“, sagt Tina Große-Wilde, zugleich Präsidiumsmitglied des Gaststättenverbands Dehoga für Westfalen. Allein auf dem Eigen hätten in den drei Wochen mehr als 100 Tetraeder-Menüs die Küche verlassen - und das allabendliche A-la-Carte-Geschäft sei ja parallel weitergelaufen.

Organisatoren sind offen für neue Teilnehmer

Besonders gefreut hätten sich die Wirte nicht nur über Bottroper Gäste, die durch die auch von der Zeitung intensiv mitbegleitete Aktion erstmals in die Lokale gekommen seien. Auch aus Gladbeck, Gelsenkirchen oder Essen hätte es eine ganze Reihe von Gästen gegeben, die von Idee und Umsetzung angetan waren, so Tina Große-Wilde. Manchen sei der Zeitraum von drei Wochen ein wenig zu kurz gewesen, um alle fünf Menüs zu testen. „Eine Stellschraube, an der wir im nächsten Jahr neben anderen sicher noch etwas drehen werden“, so die Gastronomin.

Dass bedeutet, dass der Kulinarische Tetraeder im kommenden Jahr wohl eine Neuauflage erfährt. Und ja, natürlich sind vergleichbare Restaurants eingeladen, mitzumachen bei dieser Aktion von Bottropern für Bottroper.

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