Kreißsaal-Check

Kreißsaal-Check: Das Marienhospital in Bottrop

Blick in einen der Kreißsäle des Marienhospitals in Bottrop.

Blick in einen der Kreißsäle des Marienhospitals in Bottrop.

Foto: Thomas Gödde

Bottrop.  Was werdende Mütter und Väter rund um die Geburt im Marienhospital in Bottrop wissen müssen – erfahren Sie es hier in unserem Kreißsaal-Check.

Familienorientierte Geburtshilfe, Betreuung von Risikoschwangerschaften, ambulante Geburten, "sanfte" Kaiserschnitte und vieles mehr wird im Marienhospital Bottrop geboten. Das Krankenhaus beantwortet unsere Fragen im Kreißsaal-Check.

Wie viele Geburten gibt es pro Jahr im Marienhospital?

Im vergangenen Jahr wurden 1250 Kinder in dem Krankenhaus geboren.

Wie hoch ist die Kaiserschnitt-Rate?

Die Kaiserschnitt-Rate liegt nach Angaben des Krankenhauses bei 31 Prozent.

Wie viele Hebammen arbeiten in einer Schicht?

Zwei Hebammen sind in einer Schicht im Dienst.

Wie viele Ärzte arbeiten in einer Schicht?

Laut Marienhospital arbeiten pro Schicht zwei Ärzte, ein Assistenzarzt und ein Oberarzt.

Wie viele Kreißsäle gibt es? Gibt es eine besondere Ausstattung?

Es gibt drei Kreißsäle und ein Entbindungsbad.

Wie sind die Wöchnerinnen untergebracht? Wie viele Zimmer gibt es?

19 Zimmer mit insgesamt 40 Betten stehen laut Krankenhaus zur Verfügung.

Können Väter mit untergebracht werden?

"Väter können als Begleitpersonen mit aufgenommen werden", so das Krankenhaus.

Gibt es Familienzimmer? Wie sind diese ausgestattet? Wie hoch ist die Zuzahlung?

"Familienzimmer sind Zweibettzimmer, für die eine Zuzahlung von 45 Euro pro Tag für den Vater anfällt", erklärt das Marienhospital.

Wie ist die Verpflegung?

Es gebe ein Wahlmenü mit zahlreichen Auswahloptionen.

Gibt es eine Neugeborenenstation?

Das Marienhospital verfügt sowohl über eine Neugeborenenintensivstation in der Kinderklinik als auch über ein Neugeborenenzimmer im Bereich der Geburtshilfe.

Ist das Krankenhaus Perinatalzentrum? Wenn ja, welche Stufe?

Das Krankenhaus ist ein Perinatalzentrum Level I.

Weitere Besonderheiten, wie beispielsweise Infoabende:

Das Marienhospital zählt zu seinem besonderen Angebot: Geburtsplanung und -vorbereitung, familienorientierte Geburtshilfe, geburtshilfliche Doppleruntersuchung. geburtshilflicher Ultraschall (DEGUM II) und fetale Echokardiographie. Außerdem bietet das Krankenhaus nach eigenen Angaben Amniocentese, Chorionzottenbiopsie, Betreuung durch Hebammen sowie geburtsvorbereitende Akupunktur.

Das Marienhospital bietet zudem Fibronektin-Tests, die zur Vorhersage des Frühgeburtsrisikos angewendet werden. Außerdem werden Risikoschwangerschaften betreut und überwacht. Ambulante Geburten und "sanfte" Kaiserschnitte seien möglich, so das Krankenhaus. Es bestehe die Möglichkeit für Nabelschnurblutspenden. Es gebe einen Storchenparkplatz und eine Elternschule.

Yoga für Schwangere: Verschiedene Übungen zum Nachmachen
Yoga für Schwangere: Verschiedene Übungen zum Nachmachen

Infoabende finden immer am ersten Montag im Monat ab 18.30 Uhr in der Cafeteria des Krankenhauses statt. Im Anschluss gibt es eine Kreißsaalführung. Die Termine gibt es hier.

Weiterführende Informationen zum Informationsabend und auch Anmeldungen für die Hebammensprechstunde, Geburtsplanungsgespräche und die Pränataldiagnostik sind unter 02041/1061601 möglich.

Ist eine Anmeldung für die Geburt möglich/nötig? Und wann sollte man sich anmelden?

"Eine Anmeldung zur Geburt ist möglich aber natürlich nicht nötig. Zum einen kann dies nach Überweisung durch den betreuenden Frauenarzt im Rahmen eines ärztlichen Geburtsplanungsgespräches erfolgen, zum anderen auch im Rahmen der Hebammensprechstunde", so das Marienhospital. Ein günstiger Zeitraum dafür sei nach der 35. Schwangerschaftswoche. Es sei denn, der Frauenarzt sieht schon vorher die Notwendigkeit, dass die Schwangere sich früher vorstellt.

Die Adresse des Krankenhauses: Marienhospital Bottrop, Josef-Albers-Str. 70, 46236 Bottrop. Homepage.

Alles zum Kreißsaal-Check

Diese Krankenhäuser in der Region haben im Kreißsaal-Check unsere Fragen beantwortet:

Bocholt

Kreißsaal-Check: Das St. Agnes-Hospital in Bocholt

Bochum

Kreißsaal-Check: Die Augusta-Kranken-Anstalt in Bochum

Kreißsaal-Check: Das St. Elisabeth-Hospital in Bochum

Bottrop:

Kreißsaal-Check: Das Marienhospital in Bottrop

Dinslaken:

Kreißsaal-Check: Das St. Vinzenz-Hospital in Dinslaken

Duisburg:

Kreißsaal-Check: Das Bethesda Krankenhaus in Duisburg

Kreißsaal-Check: Die Sana Kliniken in Duisburg

Kreißsaal-Check: Das Krankenhaus St. Anna in Duisburg

Kreißsaal-Check: Die St. Johannes Klinik in Duisburg

Düsseldorf:

Kreißsaal-Check: Das Evangelische Krankenhaus in Düsseldorf

Kreißsaal-Check: Das Sana Krankenhaus in Düsseldorf-Benrath

Kreißsaal-Check: Das Florence-Nightingale-Krankenhaus Düsseldorf

Essen:

Kreißsaal-Check: Das Elisabeth-Krankenhaus in Essen

Kreißsaal-Check: Das Marienhospital in Essen-Altenessen

Kreißsaal-Check: Das Universitätsklinikum in Essen

Kreißsaal-Check: Das Alfried Krupp Krankenhaus in Essen

Geldern:

Kreißsaal-Check: Das St.-Clemens-Hospital in Geldern

Gelsenkirchen:

Kreißsaal-Check: Das Marienhospital in Gelsenkirchen

Kreißsaal-Check: Sankt Marien-Hospital Buer in Gelsenkirchen

Herne:

Kreißsaal-Check: Das Marien Hospital in Herne

Kreißsaal-Check: Das St. Anna Hospital in Herne

Kleve:

Kreißsaal-Check: Das St. Antonius-Hospital in Kleve

Moers:

Kreißsaal-Check: Das Krankenhaus Bethanien in Moers

Kreißsaal-Check: Das St. Josef Krankenhaus in Moers

Mülheim:

Kreißsaal-Check: Das Evangelische Krankenhaus in Mülheim

Oberhausen:

Kreißsaal-Check: Das Evangelische Krankenhaus in Oberhausen

Kreißsaal-Check: Das Katholische Klinikum in Oberhausen

Velbert:

Kreißsaal-Check: Das Helios Klinikum Niederberg in Velbert

Wesel:

Kreißsaal-Check: Das Marien-Hospital in Wesel

Witten:

Kreißsaal-Check: Das Marien Hospital in Witten

Kreißsaal-Check: Unsere weitere Berichterstattung zum Thema:

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  • Hebamme Regine Hoffmann aus Witten begleitet bis zu 300 Schwangere jährlich – seit mehr als 40 Jahren. In ihren Vorbereitungskursen räumt sie mit längst überholten Weisheiten auf: „Hecheln ist mega-out!“ Lesen Sie hier mehr.
  • In Dortmund und Duisburg können werdende Mütter ihren Nachwuchs im Fußball-Kreißsaal auf die Welt bringen. Die Nachfrage bei den Fans ist groß. Lesen Sie hier mehr.
  • Adina Stracke ist Hebamme in Sprockhövel. Sie erklärt, warum es immer weniger freiberufliche Hebammen gibt und wie Eltern die Bürokratie spüren. Lesen Sie hier mehr.
  • Eine Hebamme erklärt, warum der Babyblues nicht ungewöhnlich, eine Wochenbett-Depression aber gefährlich ist. Lesen Sie hier mehr.
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  • Die Elternschule Essen hat in Rüttenscheid Räume gefunden. Die hohe Kurs-Nachfrage zeigt: Auch in Essen gibt es einen Hebammenmangel. Lesen Sie mehr.
  • Im Marienhospital Bottrop bahnt sich ein Geburtenrekord an. Schon im Oktober zählte das Krankenhaus die 1000. Geburt am MHB. So lautet seine Prognose für 2019.
  • In Deutschland sind Hausgeburten eher Ausnahme als Norm, in den Niederlanden sind es hingegen 13 Prozent. Warum Hausgeburten in den Niederlanden beliebter sind.

Kreißsaal-Check: Geburtsstationen aus der Region:

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