ÖPNV

Kostenloses Busfahren in Bottrop – problemloser erster Tag

In Bottrop war das Busfahren am Samstag erstmals kostenlos.

In Bottrop war das Busfahren am Samstag erstmals kostenlos.

Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Am Samstag durften in Bottrop erstmals die Busse kostenlos genutzt werden. Das sagt die Vestische und so geht es an den kommen Samstagen weiter.

Am Samstag durften Fahrgäste in Bottrop die Busse erstmals kostenlos nutzen. Bei der Vestischen geht man davon aus, dass alles glatt lief und das Angebot gut angenommen wurde. Beschwerden seien bei dem Nahverkehrsunternehmen zumindest nicht eingegangen, so Sprecher Christoph van Bürk. Auch beim Bottroper Fahrdienstleiter seien keine negativen Rückmeldungen aufgelaufen – etwa über zu volle Fahrzeuge oder Fahrgäste, die gar stehen gelassen wurden. „Von daher deutet für uns alles darauf hin, dass der erste Tag problemlos verlief“, sagt der Vestische Sprecher.

Zu Fahrgastzahlen kann die Vestische zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben machen. Das Unternehmen besitzt zwar Zählwagen, die werden aber wahrscheinlich erst im Laufe des Projekts zum Einsatz kommen. Noch bis zum Ende des Jahres können die Busse samstags innerhalb Bottrops kostenlose genutzt werden.Das ist ein Teil der Corona-Hilfen, die der Hauptausschuss zuletzt beschlossen hatte. Die Politik erhofft sich davon unter anderem eine Belebung der Innenstadt. Außerdem wolle man auf diese Weise Werbung für das ÖPNV-Angebot in Bottrop machen.

Bedingung: Fahrgäste müssen innerhalb Bottrops ein- und wieder aussteigen

Das Ganze ist denkbar einfach: Die einzige Bedingung, die erfüllt werden muss ist, dass der Fahrgast irgendwo im Bottroper Stadtgebiet in den Bus einsteigt und ihn auch noch innerhalb Bottrops verlässt. Beim Überqueren der Stadtgrenze müssen die Fahrgäste ganz klassisch ein Ticket vorzeigen können, da gilt der normale VRR-Tarif. Das kostenlose Angebot gilt nicht nur in den Bussen der Vestischen sondern auch in denen von Ruhrbahn, Stoag und der DB-Tochter BVR. Nahverkehrszüge dürfen jedoch nicht kostenlos genutzt werden.

Für das Angebot bis zum Jahresende zahlt die Stadt rund 125.000 Euro an die teilnehmenden Nahverkehrsunternehmen. Sie gleicht damit deren Einnahmenverluste aus.

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