Kinderbetreuung

Kirchhellener Kita freut sich über ihre neue Küche

Gruppenbild mit Kindern, Freunden und Förderern: Kitaleiterin Larissa Grunenberg und ihr Team freuen sich über die neue Küche.

Gruppenbild mit Kindern, Freunden und Förderern: Kitaleiterin Larissa Grunenberg und ihr Team freuen sich über die neue Küche.

Foto: Michael Korte

Kirchhellen.   Nach 20 Jahre hatten die alten Geräte ausgedient. Spendenaktion, Sponsoren und viel Eigenleistung finanzierten Neuanschaffung an der Sandgrube

Anderthalb Jahre hat der Spendenmarathon der Tageseinrichtung „Kikita“ an der Sandgrube gedauert. Jetzt ist sie da, die dringend benötigte neue Küche. Sie ist so wichtig, weil sie ein wichtiger Baustein des Kitalebens ist. Denn hier sitzen die Kinder nicht nur zum Essen am Küchentisch.

Essen gehört zum Programm

Die Elterninitiative „Kikita“ leistet sich nicht nur den Luxus einer eigenen Köchin, die täglich Essen frisch gekocht auf den Tisch bringt. Sie lässt die Kinder auch mit schnippeln. Das gehört zum Programm, sagt Kita-Leiterin Larissa Grunenberg: „Da wir sehr viel Wert auf gesunde Ernährung legen, beziehen wir die Kinder ein bei der Essensplanung und der Zubereitung. So kann den Kindern ein wertschätzender Umgang mit Lebensmitteln schon sehr früh beigebracht werden. Unsere Kita ist eine der ganz wenigen Einrichtungen, die so etwas noch anbieten.“

Eine schwarze Liste gibt es nicht

Wer Kindern so früh den Spaß am gute Essen vermittelt, erspart sich viele Probleme anderer Kindertagessstätten. „Eine schwarze Liste der verbotenen Mitbringsel brauchen wir nicht“, sagt Larissa Grunenberg. „Die Kinder bekommen bei uns Frühstück, Mittagessen und einen Snack, bevor sie von den Eltern abgeholt werden. Also brauchen sie gar nichts mitzubringen.“

Zähneputzen als Spiel

Auch Schokolade ist an der Sandgrube nicht verpönt. Die Kinder haben früh gelernt, sich nach jeder Mahlzeit die Zähne zu putzen. Das Präventionsmodell zur Zahngesundheit kommt aus Frankfurt/Oder und nennt sich „Kita mit Biss“. „Wenn man das Putzen zum Spiel macht, gibt es keine Probleme.“

Viel Eigenleistung

Und eine neue Küche macht allen Beteiligten Riesenspaß. Den größten Teil der rund 12.000 Euro Sachkosten habe schon der Förderverein tragen müssen, sagt die Kitaleiterin. Zum Erfolg beigetragen haben aber auch eine Spendensammlung mit Hilfe der Volksbank (2910 Euro), hilfreiche Handwerker, Vermieter, Sponsoren wie Movie Park-Chef Thorsten Backhaus, selbst zweifacher Vater („bei lokalen Projekten für Kinder sind wir immer gern dabei.“) und die Eigenleistung vieler Eltern.

Für die neue Küche erntet die Kita jetzt viel Lob. Eins davon unverdient, sagt die Leiterin: „Die Küche sieht nur größer aus. Sie steht genauso wie früher.“

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