Schul-Show

Schüler beweisen: „Ich kann was“

Die Tanzshow der „Street Cats“, der Klassen 5a/5c/6c, fand auf dem Saalboden statt: Die Bühne steht beim „Ich kann was“-Abend voll mit Instrumenten.

Die Tanzshow der „Street Cats“, der Klassen 5a/5c/6c, fand auf dem Saalboden statt: Die Bühne steht beim „Ich kann was“-Abend voll mit Instrumenten.

Foto: Heinrich Jung

Kirchhellen.   Sie singen, spielen Musik, tanzen, moderieren: 160 Nachwuchskünstler des Vestischen Gymnasiums begeistern im großen Brauhaus-Saal ihr Publikum

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Rund 160 Jungen und Mädchen der fünften und sechsten Klassen des Vestischen Gymnasiums haben die Chance genutzt, sich und ihr Können zu präsentieren. „Ich-kann-was-Abend“ heißt die vor rund 16 Jahren von Maria Menze begründete Tradition. Musik, instrumental und mit Gesang, Tanz und ein Sketch: Die Zuschauer erlebten im Brauhaus am Ring ein abwechslungsreiches Programm.

Nach der kurzen Begrüßung durch die organisierenden Lehrer Christian Hillbrandt und Andreas Rode übernahmen Julius, Felix, Karla und Katharina die Bühne, alle aus der Klasse 6c. Während die Mädchen die erste Halbzeit übernahmen, moderierten die Jungs den Teil nach der Pause.

Proben laufen seit Herbst

Bereits im Herbst haben die Proben begonnen, zumeist außerhalb des Unterrichts, so Hillbrandt. „Der Star sind die Kinder“, stellte er fest und betonte, ohne sie und die Musiklehrer Maria Grammann und Lars Kapp wäre der Abend so nicht möglich. Auch die vielen weiteren Helfer lobte der Mitorganisator. So kümmere sich ein ehemaliger Schüler um die Beleuchtung. l. Auch der Förderverein engagiere sich, ergänzte der Lehrer.

Sein Talent zeigen und Anerkennung vor einem Publikum finden, darum ging es wieder beim „Ich-kann-was-Abend“. Und das Zuhörer und Zuschauer-Interesse war wieder so groß, dass die Brauhaus-Mitarbeiter bis kurz vor Programmstart noch zusätzliche Stühle aufbauen mussten. Er habe ein „sehr gut beackertes Feld übernommen“, antwortete Hillbrandt auf die Frage nach dem organisatorischen Aufwand. Die Zusammenarbeit im Team funktioniere gut.

„Wer kann was?“: Mit diesem Aufruf habe es damals angefangen, erinnerte sich Maria Menze. Jonglage, Tanz, Musik, sie habe die Inhalte bewusst offen gelassen. Eine Hundedressur und ein Standardtanz seien ihr als Überraschungen im Gedächtnis geblieben.


Beste Unterhaltung

Beides gab‘s diesmal nicht, aber dennoch beste Unterhaltung. Mit Solo-Gesang von Charlotte Vögeling und einem Klaviersolo von Jannis Mertens ging es los. Der folgende Tanz einer Mädchengruppe aus den Klassen 5a, 5c und 6c war von den hinteren Reihen leider nur schlecht zu verfolgen, da die Kinder vor der Bühne auftraten. Auf dieser war wegen der vielen Instrumente kein Platz mehr. Ob Cover-Versionen aktueller Hits oder Klassisches von Antonin Dvorak, von Leandro Fynn Bongers gespielt, sowie ein Harfenduett: Der bunte Mix des rund zweistündigen Programms machte Akteuren wie Publikum gleichermaßen Spaß.

Viel Beifall gab‘s für alle Leistungen. „Das Publikum ist sehr gnädig“, schilderte Menze ihre Erfahrung. Nur: Solche Milde hatten die Schüler nicht nötig. Den „Ich-kann-was-Abend“ haben sie eindrucksvoll zu nutzen gewusst.

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