Bauernprotest

Kirchhellen: Landwirte entzünden ein spontanes Mahnfeuer

Das Mahnfeuer am Samstagabend am Kletterpoth.

Das Mahnfeuer am Samstagabend am Kletterpoth.

Foto: Kai Süselbeck

Kirchhellen.  Der landwirtschaftliche Ortsverband hat sich an einer bundesweiten Spontanaktion beteiligt. Am Kletterpoth entzündeten Bauern ein Mahnfeuer.

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Der landwirtschaftliche Ortsverband Kirchhellen hat am Samstagabend ein Mahnfeuer auf dem Feld am Kletterpoth gegenüber dem alten Friedhof entzündet.

Damit haben sich die Landwirte an einer spontanen bundesweiten Aktion der Bewegung „Land schafft Verbindung“ beteiligt. Sie hatte Ende November auch schon den bundesweiten Trecker-Konvoi Richtung Berlin organisiert.

„Sorgen um die Existenz“

„Auch nach dem Agrar-Gipfel in Berlin machen sich unsere Landwirte Sorgen um ihre Existenz wegen des in Berlin geschnürten Agrarpaketes“, sagt Ansgar Tubes, Agraringenieur aus Kirchhellen und seit November einer der beiden Sprecher von „Land schafft Verbindung“ NRW.

Seit Monaten zeigen Kirchhellener Landwirte mit grünen Kreuzen auf den Feldern schon ihre Sorgen vor den Auswirkungen des geplanten Agrarpaketes des Bundes. Nach Angaben von „Land schafft Verbindung“ fordern sie mehr Mitspracherecht, wie künftig landwirtschaftliche Flächen bewirtschaftet werden sollen. Zum anderen wünschen sich die Bauern, mehr wertgeschätzt zu werden und „faire Preise“ für ihre Lebensmittel. Deshalb werde die Bewegung „Land schafft Verbindung“ das Gespräch mit Verbrauchern suchen. Die Landwirte beklagen, dass Verbraucher Naturschutz und mehr Tierwohl fordern, aber dafür nicht mehr bezahlen wollen.

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