Vereinsleben

Kolpingsfamilie will Kirchhellener Dorfleben prägen

Gerd Funnekötter, Michael Schrameyer, Dieter Wrobel und Thomas Stewering (v. r.) stellten das Kolpingprogramm vor

Foto: Olaf Fuhrmann

Gerd Funnekötter, Michael Schrameyer, Dieter Wrobel und Thomas Stewering (v. r.) stellten das Kolpingprogramm vor Foto: Olaf Fuhrmann

Bottrop-Kirchhellen.   Verband legt Programm für das kommende Jahr mit vielen Veranstaltungen vor. Angesprochen werden auch Menschen, außerhalb des Vereins.

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Das neue Programm der Kolpingsfamilie Kirchhellen für das Winterhalbjahr 2017/18 liegt vor. Es bietet ein weites Spektrum der christlichen Vereinsarbeit, aber so Dieter Wrobel, einer der Vorsitzenden: „Wir versuchen über den Kirchturm hinaus Menschen zu begeistern“.

Schwerpunkte sind Gemeinschaft und Geselligkeit, Bildung und Seniorenarbeit. Auch die Jugendarbeit wurde neu belebt. Durch das Programm will die über fünfhundert Mitglieder starke Gemeinschaft das gesellschaftliche Leben in Kirchhellen mit prägen.

Sonntag ist Kolpinggedenktag

Der erste Höhepunkt findet bereits am kommenden Sonntag statt, Der Kolpinggedenktag am Todestag des Namengebers wird mit einer Gemeinschaftsmesse, Frühstück und Feier des Gedenktages mit Jubilarehrung begangen. Den Festvortrag hält Friedrich Steinmann, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Recklinghausen, zum Thema:„Moderne Landwirtschaft im Zwiespalt der Gesellschaft“.

Weitere Höhepunkte sind das mehr als 50 Jahren beliebte plattdeutsche Theater mit mehreren Aufführungen im März. Gezeigt wird das Stück „Kunigunde draf nicht sterwen“. Aber auch das traditionelle Osterfeuer bleibt fester Bestandteil der Jahresplanung.

Kolpingsfamilie will Zeichen setzen

Vorsitzender Thomas Stewering weist auf zwei Vorträge hin:„Kolping ist ein christlicher Verein, die Wurzeln sollen auch im Programm erkennbar sein“ Am 1.März hält Christoph Voegelin vom Hospiz einen Vortrag zum Thema „Hospiz-Bewegung wächst“ und am 20.März spricht Prof. Dr. Peter Schallenberg zum Thema: „Sozial und gerecht? Christliche Sozial-lehre in Deutschland“. Beide Angebote finden im Hof Jünger statt.

Die Kolpingsfamilie will durch solche Vorträge Zeichen setzen, beteuert Dieter Wrobel: „Christen haben ein Fundament bei sozialen Fragen. Bei aller Globalisierung soll der Mensch im Mittelpunkt stehen.“ Zu allen Veranstaltungen sind stets alle Bürger eingeladen.. Gäste sind herzlich willkommen,denn „wie wollen nicht im eigenen Saft schmoren.“

Angebote für Alleinstehende

Viele Veranstaltungen wenden sich auch besonders an Alleinstehende, die eine Gemeinschaft im vertrauten Raum finden sollen. „Das macht vielleicht auch Kolping aus“, äußert sich Thomas Stewering. Die Veranstaltungsreisen des kommenden Jahres stehen ebenfalls fest. Die Kolpingsfamilie fährt nach Trier und Gouda , die Seniorenreise führt nach Bad Zwischenahn. Nach Angaben des Vorstandes werden diese Reisen wie immer schnell ausgebucht sein.

Die Verantwortlichen sind stolz auf ihre Vorstandsmannschaft: „So ein breites Programm kann nur aufgestellt werden, weil es auf ganz vielen Schultern ruht“, meint Thomas Stewering. Allein im Vorstand bringen mehr als 20 Leute ihre Ideen ein. Im April findet die stets gut besuchte Generalversammlung als zweite Großveranstaltung mit Messe, Frühstück, Neuwahlen und musikalischem Programm statt

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