Straßenbau

Hackfurthstraße: Fördergeld kommt noch dieses Jahr

Die Bezirksregierung Münster stellt der Stadt Fördermittel für die Sanierung der maroden Hackfurthstraße in Aussicht.

Die Bezirksregierung Münster stellt der Stadt Fördermittel für die Sanierung der maroden Hackfurthstraße in Aussicht.

Foto: Lutz von Staegmann / FUNKE Foto Services

Kirchhellen.  Noch 2019 sollen die Fördergelder für die Sanierung der Hackfurthstraße bewilligt werden. Auch der Hof Jünger bekommt demnächst Geld.

Die Bezirksregierung Münster hat eine baldige Bewilligung der Fördermittel für die Sanierung der Hackfurthstraße angekündigt. „Die Maßnahme steht in unserem Jahresprogramm und wird in diesem Jahr noch bewilligt“, sagt Ulla Lütkehermölle, Sprecherin der Bezirksregierung.

Der Fachbereich Tiefbau hatte den ausstehenden Förderbescheid aus Münster als einen der Gründe dafür angegeben, dass die für dieses Jahr angekündigte Sanierung der Hackfurthstraße erneut verschoben worden ist. Nach der jetzt vorgestellten Planung will der Fachbereich die Sanierung mit dem Bau der Kreisverkehre angehen, sobald sie mit dem ersten Bauabschnitt der Dorfheide fertig ist. Zwischen dem geplanten Kreisverkehr mit der Hackfurthstraße und der Neuen Heide werden ab Dezember Kanal und Straße gebaut. Nach eigenen Angaben will der Fachbereich mit diesen Arbeiten im November 2020 fertig sein und dann die Hackfurthstraße in Angriff nehmen.

Am Geld dafür wird diese Maßnahme nicht scheitern, sagt Ulla Lütkehermölle: „Wir prüfen derzeit die Unterlagen und werden den Förderbescheid noch in diesem Jahr ausstellen.“

Hof Jünger: Geld für den Bauerngarten

Noch schneller wird der Bürgerverein Hof Jünger an Fördergeld kommen. Mit seiner seit 2016 laufenden Umgestaltung des Bauerngartens hatte sich der Vereinsvorsitzende Hermann Reinbold am „Dorferneuerungsprogramm 2019“ des Kommunalministeriums NRW beteiligt. Aus dem Topf von 23 Millionen Euro werden tatsächlich 7000 Euro ins Dorf fließen. Das Ministerium fördert die „Neugestaltung einer öffentlichen Grünanlage auf einer ortsbildprägenden Hofanlage als Austausch- und Begegnungsort“.

Als Heimatministerin Ina Scharrenbach ihr Erneuerungsprogramm vor vier Wochen vorstellte, hat Reinbold sich gefreut, dann aber bisher vergeblich auf den Bewilligungsbescheid gewartet. Ein wenig wird es auch noch dauern, sagt die Sprecherin der Bezirksregierung: „Die Mittel für das Dorferneuerungsprogramm werden in Kürze bereitgestellt und dann auch bewilligt.“ So lange muss der Bürgerverein aber nicht warten. Die Bezirksregierung erlaub ihm einen „vorzeitigen Beginn“. Soll heißen: Der Verein kann im Vorgriff auf die Fördergelder weiter machen mit dem Umbau.

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