Radtour

Grafenwälder radeln quer durch Deutschland

Im Bild (v.l.) Franz Kroiß aus Arnbruck, Günter Quint aus Oberhausen, Gerhard Nagel und Hans Altenhoff (beide aus Grafenwald) sind bis in bayerischen Wald nach Arnbruck geradelt..

Im Bild (v.l.) Franz Kroiß aus Arnbruck, Günter Quint aus Oberhausen, Gerhard Nagel und Hans Altenhoff (beide aus Grafenwald) sind bis in bayerischen Wald nach Arnbruck geradelt..

Foto: Michael Kronawitter

Bottrop-Kirchhellen.   Gerhard Nagel und Hans Altenhoff legten 560 Kilometer bis zum Bayerischen Wald zurück. Eine Woche lang waren die Grafenwälder unterwegs.

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Nur ein einziges Mal mussten die Grafenwälder Gerhard Nagel und Hans Altenhoff von ihren Rädern absteigen während ihrer Tour quer durch Deutschland: an der Schwedenschanze in der bayerischen Röhn. „Die hat eine Steigung von 17 Prozent. Das war schon ziemlich spektakulär“, erzählt der 54-jährige Gerhard Nagel.

Eine Woche lang war er mit seinem Schwiegervater Hans Altenhoff (69) mit dem Rad unterwegs. 560 Kilometer haben die beiden hinter sich gebracht, die Tour Monate im voraus genau durchgeplant. Ziel war die Gemeinde Arnbruck im Bayerischen Wald in der Ferienregion Zellertal liegt.

Hans Altenhoff ist Stammgast in Arnbruck. Dort wohnt Franz Kroiß (51), ein guter Freund von Hans Altenhoff, in dessen Ferienwohnung der Grafenwälder schon so manchen Urlaub verbracht hat. Kroiß, selbst begeisterter Radfahrer, war zu Besuch in Grafenwald und hat die Tour dann gleich mitgemacht. „Bisher sind wir immer mit dem Auto gefahren. Und jetzt dachten wir uns: Schöner wäre es doch, mal mit Rad zu fahren, um auch die ganzen kleinen Orte auf der Strecke zu sehen“, erzählt Hans Altenhoff.

Los ging die Fahrt allerdings nicht in Grafenwald, sondern in Winterberg am 9. Mai. „Am Pfingstsonntag sind wir dann in Arnbruck eingetrudelt“, sagt Gerhard Nagel, „zum Schluss waren wir auch ganz schön ausgelaugt.“ Täglich waren die Radfahrer sechs bis sieben Stunden unterwegs. „Vor allem durch Wald und über Wiesen und Felder.“ Übernachtet haben sie in Hotels, die sie vor dem Antritt der Fahrt entlang der Route gebucht hatten. „Das war ein ziemlicher Aufwand, weil nicht immer ein Zimmer frei war“, sagt Nagel.

Doch es habe sich gelohnt. „Wir haben auf dem Weg Fulda, Nürnberg und Bamberg besucht. Das waren tolle Erlebnisse. Aber es war auch einfach schön, nach der Ankunft in irgendeinem kleinen Ort im Café zu sitzen und dem Treiben der Einheimischen zuzuschauen.“

Unterstützung bekamen die Radler von dem befreundeten Oberhausener Günter Quint. Er begleitete die Tour mit seinem Auto und transportierte das Gepäck für den Urlaub. Denn nach der Ankunft an Pfingsten verbrachten Hans Altenhoff und Gerhard Nagel noch eine Woche in der Ferienwohnung von Franz Kroiß.

Inzwischen sind die Grafenwälder wieder zurück. „Aber auf die Rückfahrt haben wir uns dann doch wieder für die bequemere Variante entschieden und das Auto genommen“, sagt Nagel und lacht.

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