Breitensport

Die TSG Kirchhellen fährt ihr Sportangebot wieder hoch

Hier könnte die Crossfitanlage entstehen: von links die 2. Vorsitzende der Turn- und Leichtathletikabteilung Gabi Fischedick-Marga, TSG-Geschäftsführer Bernd Weyrath und Übungsleiterin Kathrin Borgemeister auf dem  stillgelegten Tennisplatz an der Loewenfeldstraße. Bodenproben haben schon ergeben: Der Untergrund ist unbedenklich.

Hier könnte die Crossfitanlage entstehen: von links die 2. Vorsitzende der Turn- und Leichtathletikabteilung Gabi Fischedick-Marga, TSG-Geschäftsführer Bernd Weyrath und Übungsleiterin Kathrin Borgemeister auf dem stillgelegten Tennisplatz an der Loewenfeldstraße. Bodenproben haben schon ergeben: Der Untergrund ist unbedenklich.

Foto: Lutz von Staegmann / FUNKE Foto Services

Kirchhellen.  Nach den Ferien baut die TSG ihr Angebot für ihre rund 2000 Mitglieder wieder aus. Einschränkungen für Schwimmnachwuchs und Eltern-Kind-Gruppen.

Die Volleyballer, Handballer und viele Breitensportler trainieren schon wieder. Mit dem Ende der Sommerferien will die TSG Kirchhellen das Sportangebot für die anderen Abteilungen wieder hochfahren. Bei vielen Kursen gelten allerdings verschärfte Corona-Regeln. Für die seit Jahren geplante Crossfit-Anlage liegen Geld und Pläne bereit; was fehlt, ist die Standortentscheidung.

Die Sporthalle an der Loewenfeldstraße ist nach der Sanierung der Wasserleitungen seit Montag wieder geöffnet. Die Damen der „Ü-50-Gruppe“ der Turn- und Leichtathletikabteilung treffen sich dennoch nebenan an den TSG-Tennisplätzen. Erstens macht der Sport im Freien mehr Spaß als in der Halle, so lange es das Wetter zulässt. Zweitens sind sie nicht im Sportdress, sondern mit Proviantkörben gekommen, weil sie das 25-jährige Bestehen der Gruppe feiern. Die Vize-Abteilungsleiterin Gaby Fischedick-Marga bringt die Gruppe auf Ballhöhe der Planungen des Vereins. Geht es nach der TSG, entstehen auf den nicht mehr genutzten Tennisplätzen ein weiteres Beachvolleyballfeld sowie die lang ersehnte Crossfit-Anlage.

Angebot auch an die VfB-Kicker

„Viele denken bei Crossfit an Kraftsport“, sagt Gabi Fischedick-Marga. „Doch an einer solchen Anlage lassen sich sehr gut auch Gleichgewichts- und Entspannungsübungen machen. Das wäre eine schöne Ergänzung unseres Breitensport-Angebotes. Aber auch die Fußballer des VfB nebenan könnten auf der Anlage trainieren.“

Die zwei Tennisplätze, die weiter genutzt werden sollen, hat die TSG schon auf Vordermann gebracht. Für die drei anderen hat sie sich Pläne machen lassen. „Wir rechnen mit Kosten in Höhe von 80.000 Euro“, sagt TSG-Geschäftsführer Bernard Weyrath. „Doch ehe wir loslegen können, muss erstmal eine Entscheidung her über die neue Sporthalle.“

Drei Varianten für den Neubau

Denn die Sportpolitik hat entscheiden: Die nächste Sporthalle der Stadt wird in Kirchhellen gebaut, weil die bestehende Halle aus allen Nähten platzt. Wo genau, das lässt der Sport- und Bäderbetrieb gerade prüfen. „Es gibt drei Varianten“, sagt der Sportbetriebs-Geschäftsführer Jürgen Heidtmann. Plan A ist ein Neubau am VfB-Rasenplatz auf den Flächen von Aschenplatz, Vereinsheim und Umkleiden, die dann in den Neubau integriert würden. Plan B ist ein Neubau neben der alten Halle, Plan C ein Neubau neben dem VfB-Kunstrasenplatz am Pinntal. Diesen Standort hat die SPD aber schon abgelehnt. Und dann gibt es noch den Wunsch des VfB nach einem Kleinfeld-Kunstrasenplatz für die ganz jungen Kicker. „Am Ende muss die Politik entscheiden, was wo gebaut wird“, sagt Heidtmann.

Neustart für Schwimmjugend und Kinderturnen

Vorerst organisiert die TSG ihre Kurse unter Corona-Bedingungen neu. Die Schwimmjugend startet ab dem 20. August (siehe Infobox), die Leichtathletik- und Breitensportabteilung will ab Montag, 17. August, das Hallentraining wieder aufnehmen. Die Kurse werden verkürzt auf 50 Minuten (Dienstag) und 35 Minuten (Donnerstag), damit Zeit bleibt fürs Lüften und Desinfizieren. Die Umkleiden bleiben dicht. Essen mitbringen ist verboten, Trinkflaschen müssen mit Namen gekennzeichnet sein, Eltern dürfen nicht mit in die Halle.

Eine Ausnahme sind die Eltern-Kind-Kurse: Hier darf ein Elternteil - mit Maske - dabeisein. Weil die Gruppen beschränkt sind auf 30 Teilnehmer, muss der Verein die Gruppen teilen und im wöchentlichen Wechsel sich treffen lassen. In der Geschäftsstelle der TSG im Hallenbad am Kirchhellener Ring können sich die Interessenten über die Bedingungen informieren und in Listen für die Wunschtermine (gerade oder ungerade Wochen) eintragen.

Die Geschäftsstelle ist geöffnet Dienstag von 17 bis 19 und Donnerstag von 10 bis 12 Uhr (02045/968643). Infos im Netz: www.tsg-kirchhellen.de

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