Damensitzung

800 Frauen bejubeln „Kirchhellen TV“

Einzug der Mainzelmännchen: So begann das Programm „Kirchhellen TV“ der KFD-Frauen.

Foto: Thomas Gödde

Einzug der Mainzelmännchen: So begann das Programm „Kirchhellen TV“ der KFD-Frauen. Foto: Thomas Gödde

Kirchhellen.   Theatergruppe der KFD St. Johannes begeistert im ihrer Karnevalsshow im Brauhaus am Ring. Auch das Kinderprinzenpaar Noah II. und Luisa I. gab sich diesmal die Ehre

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Zweimal rund 400 Frauen im nahezu ausverkauften Brauhaus am Ring: Der Karneval der KFD St. Johannes hat sich wieder als Stimmungsgarant und Publikumsmagnet erwiesen. „Kirchhellen-TV“: unter dieses Motto hatte die 14-köpfige Theatergruppe ihre Sketch-Parade gestellt.

Zu Beginn gab‘s jedoch einen Besuch der Mini-Garde der Grün-Weißen Funken. Diesen Besuch gebe es jedes Jahr, sagte KFD-Teamsprecherin Maria Kahnert. Diesmal hatte die Gruppe mit ihrer Trainerin Sarah Kwiatkowsky aber das Kinderprinzenpaar Noah II. und Luisa I. in ihrer Mitte, da der Verein diesmal die jungen Tollitäten stellt. Die Majestäten wurden gebührend empfangen.

Sonderapplaus für Marie

Einmal pro Woche werde trainiert, sagte Kwiatkowsky. Nach den tollen Tagen gönne sich die Gruppe nur eine kurze Verschnaufpause, um dann mit dem Üben weiterzumachen. Dabei gebe es auch immer wieder neue Gesichter, die mitmachen wollen. Für Lacher im Saal sorgte die Antwort eines Kindes, wie lange denn geprobt worden sei. „Sieben Jahre“, kam es wie aus der Pistole geschossen zurück – und damit war sicher das eigene Alter gemeint.

Einen Sonderapplaus erhielt die erst vierjährige Marie. „Tschüss, bis morgen“ wurden die jungen Tänzerinnen unter dem Beifall der Frauen verabschiedet, um noch zu drei weiteren Auftritten zu eilen. Denn die kfd feierte am Mittwoch und an Altweiber. Elf KFD-Frauen, alle mit Kirchhellen-TV-T-Shirts als Team ausgestattet, sorgten mit dem Brauhaus-Mitarbeitern für einen möglichst reibungslosen Ablauf des närrischen Nachmittags. Nach der Minigarde waren Kaffee und Kuchen im Angebot, bevor die jecke Fernsehtruppe die Bühne übernahm. Elf Frauen auf und vier hinter der Bühne, so aufgeteilt zeigten sie, was sie in monatelanger Arbeit geprobt haben.

Nach der Aufführung sei vor dem Aufführung, versicherten die Frauen. In zwei Wochen gebe es schon wieder das nächste Treffen, um am neuen Programm zu arbeiten, sagte Gundis Jansen-Garz. Gruppensprecherin Angelika Miermann ergänzte: „Die Überschrift haben wir schon.“ Dann werde überlegt, was man daraus machen kann. Zwischen 23 und 60 Jahre sind die Frauen der Gruppe alt.

Quer durch den Fernsehgarten

Zur Sesamstraßen-Melodie „Wer, wie, was, wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm“ zog die als Mainzelmännchen kostümierte Gruppe durch den Mittelgang auf die Bühne. Acht Sketche hatte sich die Theatergruppe ausgedacht und vorbereitet, darunter einige bearbeitete Varianten, aber auch mehrere selbst geschriebene Texte. „Tanzen, spielen, singen, wir machen alles selbst.“ Und die Frauen versprachen selbstbewusst über ihr mehr als zweistündiges Programm: „Wir steigern uns so langsam.“

Quer durch den Fernsehgarten bedienten sich die Frauen: Aus der Schwarzwald- wurde die Schölsbachklinik und der Linden- die Buchenstraße. Das Quiz „Wer weiß den so was“ bekam sein Fett weg, und auch beim „Revier-Duell“ gab‘s einiges an Kirchhellener Lokalkolorit. Auch an Agent 007 orientierte sich die Gruppe mit dem Sketch „Lizenz zum Töten“. Nach der gelungenen Premiere von „Kirchhellen-TV“ dürfen die KFD-Frauen gespannt sein, was die Theatergruppe als nächstes ausheckt.

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