Herbstferienprogramm

Kinder betreten in Bottrop die Welt der Feen und Trolle

Erstmalig findet im Spielraum ein Herbstferienprogramm des städtischen Fachbereichs Jugend und Schule für Kinder statt. Sie zeigen stolz ihre selbst gebastelten Troll- und Feen-Häuser

Erstmalig findet im Spielraum ein Herbstferienprogramm des städtischen Fachbereichs Jugend und Schule für Kinder statt. Sie zeigen stolz ihre selbst gebastelten Troll- und Feen-Häuser

Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Das Herbstferienprogramm im Bottroper Spielraum findet großen Zuspruch. Pädagogische Leiterin wünscht sich regelmäßige Angebote dieser Art

Im Spielraum an der Prosperstraße blühen zurzeit 30 Kinder kreativ auf. Zum ersten Mal findet dort ein zweiwöchiges Herbstferienprogramm statt. Das Motto lautet „Feen und Trolle“. Die erste Woche ist rum, nun geht’s noch bis Freitag weiter.

Claudia Herget, pädagogische Leiterin im Spielraum, und ihr Team zogen am Montag bereits eine positive Bilanz, denn das Konzept gehe auf. Die Angebote werden von den Kindern, die zwischen sechs und 14 Jahre alt sind, angenommen. Feen- und Trollhäuser haben die jüngeren Teilnehmer liebevoll gebastelt. „Die Kinder leben ihre Fantasie aus“, sagt Claudia Herget. Und diese Fantasie ist schier grenzenlos.

Am Freitag ist im Café Spielraum der Kinotag

Im nächsten Schritt folgen die entsprechenden Figuren. Einige basteln sich Feenkränze oder Traumfänger. Wer sich bewegen will, nutzt stattdessen das große Außengelände mit den Spielgeräten und dem Sandkasten. Claudia Herget kündigt an, dass in den kommenden Tagen der dortige Backofen genutzt und Stockbrot gebacken werden soll.

Die älteren Kinder vergnügen sich beim Billard, am Tischkicker, an der Tischtennisplatte oder mit Gesellschaftsspielen. Freitags ist Kinotag. Dann wird das Café im Spielraum umgebaut und mithilfe eines Beamers gemeinsam ein altersgerechter Spielfilm angeschaut. Eines darf bei einem richtigen Kinobesuch natürlich nicht fehlen: die Popcornmaschine, die eigens dafür organisiert wurde. Auch eine Hüpfburg wird aufgebaut. „Die Hüpfburg passt Gott sei Dank in unseren Saal“, sagt Claudia Herget lächelnd.

Corona-Verordnung begrenzt die Zahl der Teilnehmer

„Wir hätten gerne noch mehr Kinder aufgenommen“, sagt sie. Die Nachfrage sei da gewesen. Innerhalb kürzester Zeit waren alle 30 Teilnehmerplätze vergeben. „Aber wir halten uns an die Vorschriften.“ Die Corona-Verordnungen lassen nicht mehr Teilnehmer zu. Die pädagogische Leiterin wünscht sich, dass dieses Angebot regelmäßig in den Schulferien im Spielraum angeboten wird.

Die Mädchen und Jungen des Herbstferienprogramms haben jedenfalls dazu schon eine klare Meinung. Auf die Frage, ob es in den Osterferien eine Wiederholung geben soll, antworten sie mit einem lauten Ja.

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