Kurzinterview

Inzidenzwert in Bottrop unter 50 – aber die Regeln bleiben

Der erste Beigeordnete Paul Ketzer (vorne) leitet den Bottroper Krisenstab.

Der erste Beigeordnete Paul Ketzer (vorne) leitet den Bottroper Krisenstab.

Foto: Lutz von Staegmann / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Bottrop ist am Mittwoch unter den kritischen Sieben-Tages-Inzidenzwert gerutscht. Das ändert zunächst nichts am Status der Gefährdungsstufe zwei.

Die Sieben-Tages-Inzidenz lag am Mittwoch (21. Oktober, Stand 0 Uhr) für Bottrop laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 48,5. Damit rutschte Bottrop knapp unter den Risikogebiet-Wert von 50. Drei Fragen dazu an Krisenstabsleiter Paul Ketzer.

Was bedeutet das für Bottrop, für das seit Montag die Gefährdungsstufe 2 mit entsprechenden Maßnahmen gilt?

Keine Veränderungen.

Wann könnten die kommen?

Wenn wir an sieben aufeinanderfolgenden Tagen den Wert von 50 unterschreiten, könnten daraus Konsequenzen erwachsen. Das entscheiden wir aber erst dann, das ist kein Automatismus.

Wenn wir unter die 50 geraten und es steht die 3 beim Inzidenzwert vorne ist es etwas anderes, als wenn wir etwa bei 49,8 liegen. Sollten wir an einem Tag wieder über die 50 kommen, beginnt die Sieben-Tages-Frist neu.

Was ist aus Ihrer Sicht jetzt wichtig?

Ich wiederhole meinen Appell, nicht unbedingt all das auch zu tun, was erlaubt ist. Man sollte sorgsam und achtsam sein gegenüber sich und seinen Mitmenschen. Das ist ein Akt von Solidarität.

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