Mobilität

Innovation City setzt auf Erdgas-Fahrzeuge

Ele-Geschäftsführer Dr. Bernd-Josef Brunsbach überreicht die Schlüssel an Burkhard Drescher, Innovation-City-Geschäftsführer.

Foto: Michael Korte

Ele-Geschäftsführer Dr. Bernd-Josef Brunsbach überreicht die Schlüssel an Burkhard Drescher, Innovation-City-Geschäftsführer. Foto: Michael Korte

Bottrop.   Ele stellt dem Klimaschutzprojekt zwei Autos zur Verfügung. Energieanbieter fördert Umstieg auch für Privatkunden. Unternehmen lobt Prämien aus.

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Das Klimaschutzprojekt Innovation City ist künftig mit zwei Autos unterwegs, die mit Erdgas betankt werden. Die Emscher Lippe Energie (Ele) stellt dem Projekt für die kommenden zwei Jahre zwei VW Up zur Verfügung, die auf diesen Kraftstoff setzen. Mit den umweltfreundlichen Cityflitzern werden die Mitarbeiter der Innovation City ab sofort unterwegs sein – in der Modellstadt Bottrop, aber mehr und mehr auch in den 20 roll out-Quartieren quer durch das Ruhrgebiet.

Geringerer Ausstoß von CO22

Ele-Geschäftsführer Dr. Bernd-Josef Brunsbach übergab Innovation City-Geschäftsführer Burkhard Drescher heute symbolisch die Autoschlüssel. „Um flächendeckend klimagerechte Stadtquartiere zu entwickeln, ist es unabdingbar, vor Ort und mobil zu sein. Mit der Ele haben wir einen Partner, der uns in unseren Aktivitäten von Beginn an unterstützt hat und auf den wir auch künftig setzen“, erklärt Drescher.

Zwei entscheidende Vorteile haben Erdgasfahrzeuge gegenüber Benzinern: geringere Betriebskosten und weniger CO2-Ausstoß. Damit ist ihr Einsatz generell ein sinnvoller Baustein, um die CO2-Einsparziele von Innovation City zu erreichen. Mit 2,9 Kilogramm Erdgas auf 100 Kilometer (Werksangabe) liegt der CO2-Ausstoß bei lediglich 82 Gramm pro Kilometer.

Einmal volltanken kostet rund zwölf Euro

Befüllt wird der Kleinwagen mit CNG (Compressed Natural Gas). Bei einem Kilopreis für Erdgas knapp über einem Euro kommt man auf Verbrauchskosten von wenig mehr als drei Euro für 100 Kilometer. Einmal Volltanken kostet bei einem Erdgas-Up rund zwölf Euro.

Die ELE und ihre Tochtergesellschaft EVNG setzen in ihrem Fuhrpark mittlerweile mehr 50 Erdgasfahrzeuge ein. Brunsbach: „Wir machen schon seit Jahren gute Erfahrungen mit Erdgasautos. Sie sind erheblich sauberer als Benziner oder Diesel und man fährt mit Erdgas für rund die Hälfte des Preises.

500 Euro Zuschuss für Privatkunden

Bundesweit gibt es schon über 900 Erdgastankstellen – Tendenz steigend. Allein die Ele betreibt je eine in Bottrop, Gelsenkirchen und Gladbeck. Die Ele fördert bei ihren Kunden den Umstieg auf ein Erdgas-Auto: Privat-, Gewerbe- und Geschäftskunden erhalten 500 Euro Zuschuss zur Anschaffung eines Neufahrzeugs.

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