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Innovation City bringt Erfahrungen in Berliner Projekt ein

„Der Innovation City-Ansatz aus dem Ruhrgebiet kommt nun auch in Berlin zum Zuge“, sagt der Geschäftsführer der ICM, Burkhard Drescher.

„Der Innovation City-Ansatz aus dem Ruhrgebiet kommt nun auch in Berlin zum Zuge“, sagt der Geschäftsführer der ICM, Burkhard Drescher.

Foto: Tt

Bottrop.  Die Bottroper Management-Gesellschaft baut mit zwei Partnern in der Hauptstadt eine Quartiersberatung auf. Berlin erhofft sich so mehr Effekte.

Die Kenntnisse der Innovation City Management GmbH (ICM) fließt jetzt in ein auf drei Jahre angelegtes Projekt in der Bundeshauptstadt ein. Die Berliner Energieagentur, die ebenfalls in Berlin ansässige „Planergemeinschaft für Stadt und Raum“ und die ICM haben mit dem Aufbau einer Service- und Beratungsstelle für energetische Quartiersentwicklung begonnen.

„Der Innovation City-Ansatz aus dem Ruhrgebiet kommt nun auch in Berlin zum Zuge“, sagt der Geschäftsführer der ICM, Burkhard Drescher. „Wir bringen unser Knowhow aus der Entwicklung von energetischen Quartierskonzepten mit und, noch viel wichtiger, unser Wissen, wie man im Anschluss daran die praktische Umsetzung der Konzepte anstößt und begleitet.“

Bisher erreichte Effekte bleiben hinter den Erwartungen

In Berlin wurden in den vergangenen acht Jahren mehr als zehn geförderte Quartierskonzepte erstellt. In ihnen wurden viele Wege zur Steigerung der Energieeffizienz, der Integration erneuerbarer Energien und der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen aufgezeigt. Jedoch stehen die tatsächlich erreichten Effekte für den Klimaschutz deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Drei Partner übertragen bewährte Konzepte

Hier will die neue Servicestelle für energetische Quartiersberatung eine Wende schaffen. Neue Konzepte sollen sich nachweislich positiv auf das Berliner Klima auswirken. Die drei Partner sind davon überzeugt, dass klimafreundliche Quartiere dann entstehen, wenn die darin lebenden Menschen diese gemeinsam voranbringen.

Der Auftrag für Konzeption und Betrieb der Beratungsstelle kommt von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Sie hatte europaweit ausgeschrieben. Im März erhielten die drei Partner den Zuschlag.

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