Arbeitsmarkt

Immer mehr Menschen arbeiten im Rentenalter

Es gibt  inzwischen deutlich mehr ältere Mitarbeiter in den Betrieben.

Es gibt inzwischen deutlich mehr ältere Mitarbeiter in den Betrieben.

Foto: U. Baumgarten

Bottrop.   Ihre Zahl stieg in den vergangenen zwei Jahren um fast 30 Prozent an. Auch Mini-Jobs legen zu.

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Die Zahl der Menschen, die älter als 65 Jahre sind und noch arbeiten, ist in den letzten zwei Jahren um fast 30 Prozent gestiegen. Zudem bessern immer mehr über 65-Jährige ihr Einkommen durch einen Mini-Job auf. Dazu zählt eine Entlohnung bis zu 450 Euro im Monat. Die Zahl der Minijobber stieg ebenfalls um gut zehn Prozent an.

Das ergab eine Auswertung der Krankenkasse IKK, die auch auf die Erkrankungen in den Altersgruppen schaute. Sprecherin Stefanie Weier: „Ältere Arbeitnehmer erkranken zwar seltener, dafür sind die Verläufe oft langwieriger. Jüngere Arbeitnehmer sind im Allgemeinen häufiger, dafür aber kürzer krank.“

Erkrankungen und Fehlzeiten

Im vergangenen Jahr hätten die über 59-jährigen Arbeitnehmer krankheitsbedingt im Schnitt an 35 Tagen, die unter 20-Jährigen an elf Tagen gefehlt. Mit zunehmendem Alter führen vor allem chronische und degenerative Erkrankungen zu Fehlzeiten. Bei Arbeitnehmern ab 60 Jahren verursachten Erkrankungen der Atmungsorgane die meisten Arbeitsunfähigkeitstage, gefolgt von Muskel- und Skeletterkrankungen.

Die Gesunderhaltung der Mitarbeiter sei von wachsender Bedeutung. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels könne dies ein Wettbewerbsvorteil sein, so die Kasse.

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