Hotline bietet Krebspatienten Informationen

Die Stadtverwaltung bietet ab dem heutigen Dienstag von 8 bis 16 Uhr eine Rufnummer an, unter der sich Bürger, die sich Sorgen über falsch dosierte Medikamente zur Krebsbekämpfung machen, mehr Klarheit verschaffen können. Ein Bottroper Apotheker soll solche Präparate an zahlreiche Stellen geliefert haben.

Die Stadtverwaltung bietet ab dem heutigen Dienstag von 8 bis 16 Uhr eine Rufnummer an, unter der sich Bürger, die sich Sorgen über falsch dosierte Medikamente zur Krebsbekämpfung machen, mehr Klarheit verschaffen können. Ein Bottroper Apotheker soll solche Präparate an zahlreiche Stellen geliefert haben.

Den Betroffenen wird geraten, wegen der individuellen Behandlungen zuerst mit dem behandelnden Arzt zu sprechen. Über die Hotline könne dann geklärt werden, ob die behandelnde Stelle von dem Bottroper Apotheker beliefert worden ist.

In den Gesprächen wird auch erörtert, welche Wirkstoffe bei den möglicherweise fehlerhaft oder unterdosiert zubereiteten Zytostatika eine Rolle spielen. Es sind dies nach bisherigen Erkenntnissen die Mittel Nivolumab (Handelsname Opdivo), Denosumab (Xgeva bzw. Prolia), Ramuciromab (Cyramza), Nab-Paclitaxel (Abraxane) und Bevacizumab (Avastin).

Oberbürgermeister Bernd Tischler gab eine Stellungnahme ab: „Die Anschuldigungen machen mich persönlich sehr betroffen, und da kann ich auch für die gesamte Stadtgesellschaft sprechen.“ Für Patienten und Angehörige bestünden durch die vorgeworfene Handlungsweise des Apothekers jetzt deutliche Ängste.

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