Provisorium

Hinter Baustellenschild verbirgt sich Parkstreifen

Auf dem Parkstreifen an der Gladbecker Straße in Höhe der Sporthalle der Berufsschule dürfen Anwohner mit Parkhaus frei parken.

Foto: Thomas Gödde

Auf dem Parkstreifen an der Gladbecker Straße in Höhe der Sporthalle der Berufsschule dürfen Anwohner mit Parkhaus frei parken. Foto: Thomas Gödde

Bottrop.   Die Stellplätze vor der Sporthalle an der Gladbecker Straße dienen vor allem den Anwohnern wegen der Bauarbeiten an der Berufsschule.

Es sieht vor der Sporthalle der Berufsschule zwar auf den ersten Blick so aus wie eine Baustelle, und mindestens ein Verkehrsschild am Rande der Gladbecker Straße mahnt die Kraftfahrer auch: Achtung, hier ist eine Baustelle! Stadtsprecher Ulrich Schulze erklärt allerdings: „Das ist keine Baustelle“.

Denn hinter den rot-weißen Baken verbirgt sich ein Parkstreifen. Darauf dürfen die Anwohner mit dem Parkausweis „Zone HRW“ ihre Autos frei abstellen, für andere Kraftfahrer ist offenbar die Nutzung einer Parkscheibe vorgeschrieben. Höchstens zwei Stunden lang dürfen sie ihre Fahrzeuge dann dort parken.

Der Parkausausweis gilt auch hier

„Das ist nur ein Provisorium. Für die Anwohner an der Berufsschule sind wegen der Bauarbeiten an ihrer Straße dort Ersatzparkplätze ausgewiesen worden“, erklärt der Stadtsprecher. „Das gilt nur so lange, bis die Bauarbeiten abgeschlossen sind“, macht Ulrich Schulze klar.

Die Stadt wird die Straße „An der Berufsschule“ ja komplett erneuern. Fahrbahn und Gehwege dieser schmalen Anliegerstraße zwischen der Hochschule Ruhr West und dem Berufskolleg sind über 80 Jahre alt. Sie seien so stark beschädigt, dass sie modernisiert werden müssen. Auf den holprigen Gehwegen seien Fußgänger sonst nicht mehr sicher genug unterwegs, erklärten Mitarbeiter der Stadt schon vor Monaten auf einer Anwohnerversammlung. Auch gibt es städtische Pläne zur Erneuerung der Kanalisation in der Anliegerstraße zwischen Eichenstraße und Lützowstraße. An den Gesamtkosten von rund 900 000 Euro werden die Anwohner insgesamt mit etwa 410 000 Euro beteiligt.

Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik