Erster Bericht

Heine-Schüler beginnen ihr Spanien-Projekt

Die ersten Surf-Versuche für die Heine-Schüler in ihrem Spanisch-Sport-Projekt.    

Foto: HHG

Die ersten Surf-Versuche für die Heine-Schüler in ihrem Spanisch-Sport-Projekt.     Foto: HHG

Bottrop / Spanien.  Sie wollen Surfen und zugleich Spanisch lernen. Jetzt kam die Gruppe im Zeltcamp am Atlantik an.

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Die Heinrich-Heine-Schüler, die in Spanien ein Sport- und Sprachprojekt absolvieren, sind an ihrem Zielort angekommen. Aus dem Good-People-Surf-Camp am Atlantik kommt ihr erster Bericht.

Vorfreude auf die Wellen

„Nachdem wir die Koffer in die Zelte verfrachtet haben, können wir es kaum erwarten, ans Wasser zu kommen. Wir laufen zum Strand und stürzen uns in die krachenden Atlantikwellen. Später im Camp bekommen wir unsere erste Theoriestunde. Surf-Lehrer Ryan, ein Australier, Antonio, der Chef-Surfinstructor aus Südafrika, und Jeremy aus Frankreich erklären, was es beim Surfen zu beachten gibt, wo die Gefahren des Meeres lauern und wie wir möglichst schnell auf den Surfboards stehen. Die Vorfreude steigt.

Das leckere Abendessen genießen wir in toller Camp-Atmosphäre gemeinsam mit Surfern aus aller Welt. Den Abend lassen wir bei rauschenden Wellen und Kerzenschein am Strand ausklingen.

Das Frühstück gibt´s am nächsten Morgen 9 Uhr, und wir tanken Energie für unseren ersten Surf-Tag.Wir bekommen unsere Bretter und probieren die Neoprenanzüge an. Dann geht`s los. Das Gefühl, von den Wellen beschleunigt und mitgenommen zu werden, ist einfach unbeschreiblich. Wir waren alle sofort begeistert. Wer wollte, durfte nach einer kleinen Pause noch einmal unter Aufsicht, aber ohne Anleitung der Surflehrer in die Wellen. Klar: Wir wollten alle! Nur Vincent musste pausieren, da er im Eifer des Wellengefechts in einen kleinen Fisch namens Petermännchen getreten war. Die Verletzung sieht zwar aus wie ein harmloser Mückenstich, muss aber schnellstmöglich mit heißem Wasser und Essig behandelt werden.

Lange Arme

Die letzte Hürde des Tages: Der Weg zurück ins Camp. Eigentlich einen Steinwurf entfernt, erscheint er uns nun endlos weit weg, und die Bretter unter unseren vom Paddeln langen Armen wiegen plötzlich Tonnen. Doch auch das kann unsere Laune nicht trüben und wir freuen uns auf die nächsten Tage.

Es wäre sicher für alle vorteilhaft, Spanisch zu sprechen, da die Kommunikation ohne Körpersprache oft komplett scheitern würde. Der Surf-Unterricht ist auf Englisch, und auch wenn hier jeder anders spricht, verstehen wir fast immer alles.“

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