Statistik

Bottroper sterben häufig an Krebs und Kreislauferkrankungen

1474 Bottroper sind laut dem Statistischen Landesamt im Jahr 2019 verstorben.

1474 Bottroper sind laut dem Statistischen Landesamt im Jahr 2019 verstorben.

Foto: Oliver Mengedoht / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Das statistische Landesamt hat Daten dazu veröffentlich, woran die Bottroper am häufigsten verstorben sind. Weniger Todesfälle als im Vorjahr.

Im Jahr 2019 starben in Bottrop 1474 Menschen – und damit 71 bzw. 4,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Wie die Statistiker vom Landesamt IT.NRW mitteilen, waren Krankheiten des Kreislaufsystems zusammen mit bösartigen Neubildungen die häufigsten Todesursachen. An den Folgen dieser Erkrankungen starben jeweils 395 Bottroper (je 26,8 Prozent).

Auffällig: Noch im Jahr zuvor standen die Kreislauferkrankungen mit einem Anteil von 32,3 Prozent mit Abstand an der Spitze der Todesursachen in Bottrop. Und auch im landesweiten Vergleich bleibt dies die häufigste Todesursache.

Häufig in Bottrop: Krebserkrankungen der Verdauungsorgane

Bei den Todesfällen im Zusammenhang mit bösartigen Neubildungen spielten Krebserkrankungen der Verdauungsorgane häufig eine Rolle (116 Verstorbene; plus 8,4 Prozent gegenüber 2018). Krebserkrankungen der Atmungsorgane führten in 96 Fällen zum Tod (plus 23 Prozent), Krebserkrankungen der Genitalorgane in 45 Fällen (plus 18,4 Prozent).

Männer verstarben im vergangenen Jahr am häufigsten in Folge von bösartigen Neubildungen (201 Todesfälle; knapp 29 Prozent), gefolgt von Krankheiten des Kreislaufsystems (165 Verstorbene, knapp 24 Prozent). Bei den Frauen war es umgekehrt: In 230 Fällen waren laut der Statistik Kreislauferkrankungen ursächlich für den Tod (29,5 Prozent); Krebserkrankungen in 194 Fällen (25 Prozent).

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