Grüne bringen Freibad auf der Zeche ins Gespräch

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Grüne Fraktion bleibt bei ihrer Forderung nach dem Bau einer neuen Sporthalle in Kirchhellen und steht den Badesee-Plänen kritisch gegenüber. Mit Vereinsvertretern aus Kirchhellen und Feldhausen sowie dem Vorsitzenden des Sportbundes, Peter Scheidgen, und dem Leiter des Sport- und Bäderbetriebs, Jürgen Heidtmann, haben die Grünen sich mit der Fortschreibung des Sportentwicklungsplans befasst.

Sigurd Köllner fasst die Debatte zusammen: „Unter den zehn beliebtesten Sportarten war der Radsport auf Platz 1 und überraschenderweise Fußball nur auf Platz 7. Die Gründe dafür sind vielfach, werden jedoch in erster Linie mit dem demografischen Wandel erklärt: Die Gesellschaft wird älter und der Nachwuchs bleibt aus.“

Auffällig aus Grünen-Sicht war der schon 2002 festgestellte Hallenbedarf in Kirchhellen, der sich auch bis heute nicht erübrigt, sondern verfestigt hat.

Mit Blick auf die neue Schule in Kirchhellen, den Familienzuzügen im Norden und die unzumutbare Strecke vieler Feldhausener, die bis in die Sporthalle in der Innenstadt müssen, bleiben die Grünen bei ihrer Forderung nach einer neuen Halle in Kirchhellen. Auch der Wunsch einzelner Vereine, denen die Mitglieder ausbleiben, nach Kunstrasenplätzen war ein Thema am Abend. „Die Entwicklung der Vereine lässt weitere Umrüstungen auf kostenintensive Kunstrasen nicht zu,“ so Heidtmann. Ein Ausweg könnten Koopertaionen sein, sagen Andrea Swoboda und Sigurd Köllner: „Die Zusammenlegung von Fußballvereinen auf einen Platz macht eine Investition am gemeinsamen Standort sinnvoll. Das garantiert langfristig die Qualität der Plätze und damit das Überleben kleinerer Vereine. Da müssen Anreize geschaffen werden.“ Die Grünen unterstrichen ihre Forderung nach einem „ordentlichen, modernen und attraktiven Freibad“. Das Projekt Badesee Töttelberg sehen sie kritisch. Als Freibad-Standort bringen sie das Gelände der Zeche Prosper-Haniel ins Gespräch, deren Förderung Ende 2018 ausläuft. Arbeitstitel: „Freibad,Glückauf’ - vom Förderturm zum Sprungturm“.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben