Serie: Baustelle Schule

Grau und Rot für die Fassade

Foto: Winfried Labus/WAZ-FotoPool

Bottrop.   Schon seit Jahren hoffen Schüler, Lehrer und Eltern der Gustav-Heinemann-Realschule auf ein schöneres Outfit des in die Jahre gekommenen Schulgebäudes. Nun ist es endlich soweit: Weithin sichtbar zeigen die Gerüste, die Fassade wird saniert. Auch Dach und Innenleben des Toilettenpavillons werden erneuert.

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Schon seit Jahren hoffen Schüler, Lehrer und Eltern der Gustav-Heinemann-Realschule auf ein schöneres Outfit des in die Jahre gekommenen Schulgebäudes. Nun ist es endlich soweit: Weithin sichtbar zeigen die Gerüste, die Fassade wird saniert. Doch nicht nur das, auch Dach und Innenleben des Toilettenpavillons werden erneuert.

„Das Schulgebäude stammt aus den 50er Jahren“, erläutert Dirk Göttlich vom Fachbereich Immobilienwirtschaft der Stadt Bottrop. „Seither wurde die Fassade an manchen Stellen ausgebessert, sonst ist nichts passiert.“ Inzwischen habe es aber viele Risse im Putz und teilweise auch schon Feuchtigkeitsschäden in den Räumen gegeben, so dass man habe handeln müssen. Zunächst werde nun zwar nur die Fassade zur Straßenseite und an den Seiten saniert, der Rest folge dann aber im nächsten Jahr.

Das Verfüllen der Risse ist inzwischen abgeschlossen, die Reinigungsarbeiten an der Fassade ebenso. Derzeit sind die Mitarbeiter des Malerbetriebs von Peter Rentmeister aus Grafenwald dabei, die graue Grundierung aufzusprühen. „Fenster und ein neues Dach hat das Schulgebäude bereits vor acht Jahren erhalten“, so Göttlich und zeigt die Pläne für die Gestaltung der Fassade. Die soll - passend zum benachbarten Gebäude der Turnhalle, die mit grauen Trespa-Platten verkleidet ist - in Grautönen sowie einem dezenten Rotton gestaltet werden. „Und zum Abschluss gibt es dann noch einen dekorativen Schriftzug mit dem Namen der Schule - ähnlich dem der Marie-Curie-Realschule“, verspricht Göttlich.

Auch rund um den kleinen Toilettenpavillon auf der Rückseite des Schulgebäudes stehen Gerüste. „Hier sind die Dacharbeiten bereits abgeschlossen“, stellt Göttlich fest. Es sei undicht gewesen und nun sorge eine neue Gefälledämmung für einen guten Wasserablauf. Nur der Blitzschutz fehle noch. Im Inneren des Gebäudes werkeln Rald Dyczka und Christian Steincke, Mitarbeiter des Bauhofs der Stadt: Sie befestigen die neuen Vorwandinstallationen für die Toiletten.

Noch sieht es wüst aus, Estrich und Fliesen auf dem Boden fehlen. „Das musste alles raus“, erläutert Göttlich. „Wir haben Kameras durch die Rohre geschickt und sahen Abrisse und Gegengefälle. Also mussten wir hier erst mal graben.“ Insgesamt seien alle Arbeiten im Zeitplan - auch wenn zu Schulbeginn nicht alles fertig ist. „Aber es war von Anfang an so geplant, dass die Arbeiten erst etwa drei Wochen nach Ferienende abgeschlossen sind“, erklärt Göttlich. Drum wurden die Fenster extra mit hellen Folien verhüllt. „So ist der Lichteinfall in den Klassenräumen während der Restarbeiten nicht allzu stark eingeschränkt.“

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