Kinderbetreuung

GBB baut ihren dritten Kindergarten im Südosten Bottrops

Das Montessopri-Kinderhaus in Kirchhellen – hier die Schlüsselübergabe im vergangenen Jahr – war die erste Kita, die die GBB gebaut hat.

Das Montessopri-Kinderhaus in Kirchhellen – hier die Schlüsselübergabe im vergangenen Jahr – war die erste Kita, die die GBB gebaut hat.

Foto: Heinrich Jung

Bottrop.   Städtische Baugesellschaft reagiert auf den steigenden Bedarf an Kitaplätzen in der Boy und in Welheim. Ohne den Bau droht eine Versorgungslücke.

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Ihre dritten Kindergarten baut die Gesellschaft für Bauen und Wohnen Bottrop (GBB) jetzt im Südosten der Stadt. Der Fachbereich Jugend und Schule prognostiziert anhand der Entwicklung der Geburtenzahlen, dass sich im Einzugsgebiet Boy und Welheim eine deutliche Unterversorgung mit Kitaplätzen, insbesondere im U3-Bereich, abzeichnet.

Unter anderem durch die Bebauung des ehemaligen „Brockmann-Geländes“ mit Einfamilienhäusern, aber auch der GBB-Quartiersentwicklungsmaßnahme „Zum Haldenblick“, bei der ebenfalls zahlreiche Wohnungen für Dreipersonenhaushalte sowie Reihenhäuser für vier- und fünfköpfige Familien entstehen, ist eine Versorgungslücke absehbar.

Fortsetzung einer guten Zusammenarbeit

Dementsprechend hat der Jugendhilfeausschuss des Rates den Bedarf für eine neue, vierzügige Einrichtung bestätigt. Inzwischen steht fest, dass diese von der Gesellschaft für Bauen und Wohnen Bottrop errichtet wird.

Karl Trimborn, Leiter des Fachbereiches Jugend und Schule der Stadt Bottrop, freut sich über die Fortsetzung der guten Zusammenarbeit mit der städtischen Immobilientochter.

Kirchhellener Entwurf kann erneut genutzt werden

Die GBB hatte in den frühen 1990er Jahren das Gelände der damaligen Fröbelschule zwischen Johannesstraße und Klosterstraße von der Stadt erworben und nach deren Abriss dort Ein- und Mehrfamilienhäusern gebaut. Übrig blieb der ehemalige Bolzplatz mit einer 3.800 Quadratmeter großen Fläche.

„Die Voraussetzungen sind ideal“, so GBB-Geschäftsführer Stephan Patz. Das Grundstück ist im eigenen Bestand vorhanden, es ist kein Abriss erforderlich und das Planungsamt der Stadt hat die baurechtliche Zulässigkeit bestätigt. Dabei soll der Entwurf des Montessori Kinderhauses in Kirchhellen ein zweites Mal errichtet werden, was Planungskosten, vor allem aber Zeit spart.

Der dritte Kita-Bau innerhalb von vier Jahren

Nach ihrem „Erstlingswerk“ in Kirchhellen, dem Ende 2017 bezogenen Ersatzneubau am Tappenhof, hat sich die GBB auch im Wettbewerb und um den Kita-Neubau am alten Standort an der Horsthofstraße durchsetzen können. Dort stehen der Abriss des Altgebäudes und der Baubeginn des neuen Hauses kurz bevor. Mit dem jetzigen Auftrag wird die Gesellschaft innerhalb von vier Jahren ihre dritte Kita errichten.

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