Gesundheitstag

Gäste sammeln in der Kneipenmeile Gesundheitstipps

Eine verjüngendeGesichtsmassageließ Anja Stempel vom Sportpark Stadtwald einer Besucherin des Gesundheitstages zukommen.

Eine verjüngendeGesichtsmassageließ Anja Stempel vom Sportpark Stadtwald einer Besucherin des Gesundheitstages zukommen.

Foto: Thomas Gödde

Bottrop.   Am Samstag ging des in der Gastromeile mal um Rücken und Rollator. Beim ersten Gesundheitstag wurde über die Angebote in Bottrop informiert.

Wo vorheriges Wochenende noch ausgelassen zu Queen-Musik gefeiert wurde, drehte sich am Samstag alles um die Gesundheit. Die Krankenkasse IKK veranstaltete erstmals mit der IG Gladbecker Straße einen Gesundheitstag.

Bei gutem Wetter präsentierten zwölf Aussteller aus der Umgebung ihr Angebot und luden zum Mitmachen ein. Vom Homöopathie-Quiz der Glückauf-Apotheke bis zum Lungenfunktionstest der IKK-classic über gesichtsverjüngende Massagen des Sportparks Stadtwald war das Angebot breit gefächert.

Gespräche an den Ständen

Die Aussteller wurden gezielt angesprochen und seien sofort dabei gewesen, Bewegung auf die Gastromeile zu bringen und gemeinsam das Programm zu gestalten, freut sich Organisator Holger Czeranski. „Vorträge auf der Bühne sollen die Besucher direkt ansprechen und ihnen Hemmschwellen für das Gespräch am Stand nehmen.“, ergänzt Czeranski zum Konzept.

Die Besucher Marianne Theis und ihr Mann Udo Mitze nahmen das Angebot dankend an. Die 73-Jährige und ihr 78-jähriger Mann wollten gerne wissen, was für Gesundheitsangebote ihre Heimatstadt Bottrop zu bieten hat. Das Paar ist am Stand der Bottroper Awo schnell fündig geworden. Qi-Gong, einen chinesischen Bewegungskurs für Senioren wollen die beiden in Zukunft besuchen. „Wir sind gerade erst gekommen und haben mit dem Qi-Gong Kurs ein gutes Angebot gefunden“, freut sich Marianne Theis.

Als kleinen Anreiz, dass die Besucher jeden der zwölf Stände besuchen, haben die Organisatoren eine Laufkarte entwickelt. „Pro Stand gibt es einen Stempel. Am Ende kann der Besucher etwas gewinnen.“, erklärt Czeranski.

Altersdurchschnitt ist hoch

Der Altersdurchschnitt der Besucher sei insgesamt hoch, findet Marc Lüddeke. Sein Publikum sei bis jetzt die Altersklasse 60 plus gewesen. Er gehört zum IKK-classic Team und führt Rückenvermessungen bei den Besuchern durch: „Gerade für jüngere Leute sollte die Vermessung interessant sein, denn sie haben die Möglichkeit durch Prävention einigen Rückenschäden entgegenzuwirken.“

Um Rückenschäden geht es auch bei Niklas Frank vom Sanitätshaus Steinberg. Er hat am Samstag viele Senioren krumm gebeugt mit ihrem Rollator über die Gastromeile laufen gesehen. „Die richtige Höhe ist bei Rollatoren entscheidend, um einen aufrechten Gang zu haben.“ Er hilft den Senioren die richtige Einstellung für ihren Rollator zu finden.

Jünger wird das Publikum auf der Gladbecker Straße erst, als die Tanzschule Frank mit einer Kindertanzgruppe die Bühne erobert. Sandra Schmitz, Mutter einer jungen Tänzerin, ist wie andere Familien gekommen, um die Kinder auf der Bühne zu sehen. Sie möchte aber trotzdem ein paar Tipps vom Gesundheitstag mitnehmen.

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