Freilauffläche

Förderer wollen helfen beim Planen der neuen Hundewiese

Auf der Wiese am Forsthaus Specht sollen Hunde künftig frei laufen können. Doch zunächst muss die Fläche eingezäunt werden.

Foto: Thomas Gödde

Auf der Wiese am Forsthaus Specht sollen Hunde künftig frei laufen können. Doch zunächst muss die Fläche eingezäunt werden.

Bottrop.   Doch sie rätseln, ob Unterstützung erwünscht ist. Denn Gespräche mit der Stadt ruhen. Politiker machen Weg frei für Fläche. Es gab auch Kritik.

Die Bezirksvertretung Mitte hat den ersten Schritt getan hin zu einer Hundewiese am Forsthaus Specht. Mehrheitlich stimmte sie einem Vorschlag der Verwaltung zu, ein Genehmigungsverfahren für eine Freilauffläche an dieser Stelle einzuleiten. Am Ende sollen dann Hundehalter aus ganz Bottrop die Möglichkeit haben, ihre Vierbeiner an dieser Stelle ohne Leine laufen zu lassen.

Doch von der Entwicklung und dem Verwaltungsvorschlag, nun für rund 20 000 Euro eine solche Hundewiese einzurichten, wurden die Vertreter aller Parteien überrascht. Und nicht nur sie. Auch Stefanie Steentjes und Gabriele Schmeer, die das Thema mit angestoßen hatten und einen Förderverein für eine solche Freilauffläche gründen wollen, zeigten sich überrascht von dem Vorstoß.

Mit der Vereinsgründung noch gewartet

Sie hätten sich gewünscht, mit eingebunden zu werden, sagt Stefanie Steentjes. Denn nun hänge sie in der Luft. „Wir würden ja gern mitmachen, etwa als Bindeglied zwischen Verwaltung und Hundehaltern oder auch als Ansprechpartner vor Ort.“ Doch inwieweit das möglich und gewünscht sei, bleibe eben unklar.

Aus diesem Grund sei der Verein auch noch nicht gegründet worden. „Wir haben zehn bis 15 Leute, die mitmachen wollen. Und wir haben auch schon eine Satzung erarbeitet. Wir könnten uns sofort gründen“, sagt Stefanie Steentjes.

Stadt hat kein offizielles Angebot

Tatsächlich habe es zuletzt keinen Kontakt zwischen den Initiatoren des Fördervereins und den für die Hundewiese Verantwortlichen bei der Stadt gegeben, sagt Stadtsprecher Andreas Pläsken. Demnach sei bei der Stadt auch überhaupt kein offizielles Angebot zur Mithilfe eingegangen. Pläsken könne sich aber gut vorstellen, dass die Stadt es nicht ablehne, wenn sich Menschen in diesem Fall engagieren wollten.

In der Sitzung der Bezirksvertretung schloss sich die Mehrheit dem Verwaltungsvorschlag an. Zur Standortwahl gab es aber skeptische Stimmen. ÖDP-Vertreter Markus Stamm und Grünen-Mann Stefan Voßschmidt störten sich vor allem daran, dass Hundefreunde aus ganz Bottrop nun mit den Auto zu dieser Wiese fahren müssten. Voßschmidt sieht außerdem in dem Zaun eine Beeinträchtigung der Landschaft und fragte nach Auswirkungen auf das Forsthaus Specht und das Waldpädagogische Zentrum. Voßschmidt sprach in diesem Zusammenhang von einer „Entwertung“ der Umgebung.

Frage nach Bänken und Papierkörben

Zudem fragten die Bezirksvertreter nach Sitzgelegenheiten und Papierkörben. Von letzterem sei ein einzelner geplant, hieß es seitens der Verwaltung, denn die Nutzer sollen ihren mitgebrachten Müll eigentlich auch wieder mitnehmen.

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