Feriencamp im Kloster: Viel Händewaschen, noch mehr Spaß

Maskottchen „Hubertus“ (Mitte) erinnert die Campteilnehmer auch an die Coronaregeln.

Maskottchen „Hubertus“ (Mitte) erinnert die Campteilnehmer auch an die Coronaregeln.

Foto: Olaf Fuhrmann / FUNKE Foto Services

Kirchhellen.  Viele Teilnehmer der beiden Kurse waren schon in den Sommercamps dabei. Sie kennen die Regeln, neue Spiele bringen sie in Bewegung.

Sehen, Hören, Entdecken - unter diesem Motto heißt das Jugendkloster Kirchhellen besonders junge Menschen willkommen. In den beiden Herbstferienwochen werden bis zu 30 Kinder im Alter von acht bis fünfzehn Jahren an zwei bereits ausgebuchten Ferienfreizeiten teilzunehmen. Sie müssen wegen Corona aber anders ablaufen als in den Vorjahren.

Die Kinder können montags bis freitags in kleinen Bezugsgruppen an Stationen Geschicklichkeitsspiele absolvieren und gemeinsam möglichst viele Punkte sammeln. Zu Beginn des Camps wurden die Kinder und Mitarbeiter über die Regeln aufgrund des Corona-Virus aufgeklärt. Gegessen wird in den Kleingruppen, Gruppenräume und Außengelände wurden zu Einbahnstraße versehen. Bereits im Sommer besuchten Kinder das Kloster und erlebten das Programm mit Coronabeschränkungen. Viele dieser Kinder sind in diesem Herbst wieder mit dabei. Eltern, Kinder und Mitarbeiter kennen sich bei dem Thema aus.

Teamwork steht im Mittelpunkt

Dieses Jahr stand im Fokus das Thema „Teamwork“, das in allen Spielen präsent war. Zwei Teams warfen sich mithilfe von Handtüchern Bälle zu; andere Teams meisterten einen Parcours, beförderten Tischtennisbälle zwischen den Knie in kleine Becher oder spielten „Verkehrtherum“ Verstecken: Die Kinder mussten gemeinsam ihren Betreuer finden. In jedem Spiel repräsentierten die Betreuer ein Tier. Beim Verstecken waren die Kinder ein Wolfsrudel und mussten zusammen arbeiten und sich absprechen. Die Teamspiele fördern die Geschicklichkeit, brachten die Kinder in Bewegung und weckten den Spaß an Herausforderungen.

„Normales Fangen können wir natürlich nicht spielen“: Seit zehn Jahren leite und organisiert Michaela Huwe das Sommer-, und Herbstcamp. An ihrer Seite stehen zahlreiche Mitarbeiter. Ein weiterer Organisator ist Francis da Cunha, der seit fünf Jahren zum Team des Jugendklosters gehört. Er kam durch die Indonesisch- Deutsche Partnerschaft nach Kirchhellen und erlebt seither ein vielfältiges Programm, welches über die Grenzen von Kirchhellen hinaus geht.

„Immer stets positiv sein“

Unterstützt wird das Team des Jugendklosters von Franziska Valentin und Franziska „Franky“ Bimmler: „Die Zeit am Jugendkloster ist äußerst lehrreich und wir konnten bereits viel aus den Erfahrungen schöpfen und für unsere Zukunft mitnehmen. Zudem ist die Arbeit sehr abwechslungsreich. Es ist schön, mit den Kindern zu arbeiten, da wir eine tiefe Verbindung zu ihnen herstellen können.“

Michaela Huwe betont: „Ich bin sehr dankbar für die Arbeit der zwei ehrenamtlichen Köchinnen, die jeden Tag frisch für uns alle kochen.“ Jedes Jahr wird den Kindern etwas anderes angeboten, wie beispielsweise ein Abend am Lagerfeuer. Was die Kindern mitnehmen aus dem Jugendkloster? „Immer stets positiv sein und sein Bestes geben!“ - sagt ein Junge freudestrahlend.

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