Advent

Dieser Markt läuft auch bei Schmuddelwetter

Volles Haus hatte Familie Schmücker am Samstag beim „Markt zum Advent“.

Volles Haus hatte Familie Schmücker am Samstag beim „Markt zum Advent“.

Foto: Thomas Gödde

Kirchhellen.   Zum 21. Mal hat Familie Schmücker am ersten Adventswochenende auf ihren Hof eingeladen, und Tausende von Besuchern sind gekommen

Der Schmücker Hof in Feldhausen läutete die Adventszeit ein. Zum 21. Mal veranstaltete die Familie Schmücker ihren jährlichen „Markt zum Advent“.

Nicht jeder ergatterte einen Parkplatz in der Nähe. Aber dafür war vorgesorgt. Der kostenlose Shuttlebus fuhr viele Besucher von den Movie-Park-Parkplätzen am Lohbraucksweg bis zu dem hellerleuchteten Markt. Bis 18 Uhr hielt sich am Samstag der Stau in Grenzen, danach staute es sich durch ausparkende und einparkende Autos. Parkwächter verhinderten ein größeres Chaos.

Viel Besuch aus Nachbarstädten

Nicht nur in Kirchhellen scheint jeder zu wissen, dass der Markt mit der besonderen Hof-Atmosphäre einen Ausflug wert ist. Von 60 Ausstellern und rund 15 hofeigenen Ständen mit Äpfeln und kleinen Snacks angelockt, besuchen auch viele Menschen aus Nachbarstädten den Schmücker Hof. Bereits der erste Blick auf den leuchtenden Tannenbaum, auf dem Platz vor dem Hofcafé, entschädigt für die Fahrt und die Parkplatzsuche.

Der Nikolaus verteilt Stutenkerle an die kleinen Besucher. Auf dem Heuboden basteln alle mit einem Kinderpass, mit dem jeder für fünf Euro an einen guten Zweck spendet, Geschenktüten oder lassen sich schminken.

Durch ein Eisentor geht es über einen Weg, auf dem sich Stände mit Waffeln und Holzfiguren präsentieren, zur Scheune. Dort müssen einige Schafe und Ziegen dem Weihnachtsmarkt nicht weichen und freuen sich über Streicheleinheiten.

Trotz eisiger Temperaturen muss niemand frieren. Mehrere Feuerschalen sorgen für warme Hände und Lagerfeuerstimmung. Kinderpunsch oder Glühwein wirken der Kälte ebenfalls entgegen. Allerdings sorgt der Besucherandrang für Wartezeiten an den Glühweinständen ebenso wie an den Bratwurst-Grills.

Ursula Berger, Mitarbeiterin des Hofes, organisiert den Adventsmarkt seit Jahren. Viele Austeller kommen von Jahr zu Jahr wieder. Seit dem vergangenen Herbst steckt sie in den Vorbereitungen. In den Wochen vorher sind alle involviert, genauso wie an dem ersten Adventswochenende selbst. „Es ist schön zu sehen wie der Adventsmarkt immer beliebter wird und wächst.“ erfreut sie sich über die vollen Stände der Kunsthandwerker. Sie starteten mit 15 Ständen und einem Veranstaltungstag. Ob der Markt in den nächsten Jahren weiter wächst, weiß sie noch nicht. Bereits Anfang nächsten Jahres startet sie aber bereits mit der Planung für 2018.

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