Nachbarschaftsfest

Die Vonderorter Schützen lieben die Geselligkeit

Das Königspaar Jörg I. und Jenny I. begrüßte die Gäste beim Biwak- und Nachbarschaftsfest in Vonderort höchst persönlich.

Das Königspaar Jörg I. und Jenny I. begrüßte die Gäste beim Biwak- und Nachbarschaftsfest in Vonderort höchst persönlich.

Foto: Thomas Gödde

Bottrop.   BSV Bottrop-Vonderort 1925 feiert sein Biwak- und Nachbarschaftsfest.Viele Partnervereine waren dabei und sogar Gäste mit weiterer Anreise.

Der BSV Bottrop-Vonderort 1925 kündigt auf seinen Einladungen zum Biwak an: Wir freuen uns auf ein paar schöne Stunden mit euch. Das diesjährige Biwak ist ebenso Tradition wie die Freude am Feiern. Der Bürgerschützenverein wolle sich präsentieren und für alle Vereine und Bürger in Vonderort ein schönes Fest veranstalten, erläutert der zweite Vorsitzende Martin Baranowski. Die Tradition solle aufrecht erhalten und zum Nachbarschaftsfest erweitert werden.

Gäste kommen aus dem Sauerland

Nachdem sich im vergangenen Jahr die Vonderorter Schützen mit den Vereinen aus Fuhlenbrock, Stadtmitte und Lehmkuhle–Ebel zum BSV Bottrop zusammengeschlossen haben, wurden die Abordnungen der Partnervereine begrüßt. Besonders herzlich war der Empfang für den Freundschaftsverein aus Iserlohn, Zug Wermingsen, der mit mehr als 30 Gästen eintraf. Bereits zum zehnten Mal nehmen die Sauerländer am Vonderorter Fest teil.

„Wir lieben hier die Geselligkeit und die Gemeinsamkeit unter Freunden“, äußerte sich ein Schützenbruder. Die meisten Iserlohner kamen mit dem Bus, aber einige waren auch mit dem Pkw angereist und wollten in Bottrop übernachten. Auch Monika und Adam Walther bleiben diesmal über Nacht: „Wir feiern hier so gerne und jedes Mal, wenn es gerade am schönsten war, mussten wir in den Bus. Das passiert uns heute nicht“.

Langjährige Freundschaft mit den Bottropern

Zugführer Ralf Steinbrink – selbst amtierender Kaiser – betont die langjährige Freundschaft mit den Bottropern: „Über Jahre verbindet uns so viel miteinander, nichts kann uns hindern, hierher zu kommen.“ Selbst das Königspaar habe seinen Urlaub unterbrochen, um in Vonderort dabei zu sein. „Da sieht man, wie wertvoll für uns das hier ist,“ so Steinbrink.

Und so war wieder mit einer langen Nacht zu rechnen, als am Abend der DJ zu Tanz und Party rief. Erfahrungsgemäß geht bis in den frühen Morgen die Post ab. „Es geht zur Sache“, verrät Baranowski. „Vor drei, vier Uhr sind wir noch nie hier raus gekommen.“

Guter Zusammenhalt

Er lobt vor allem den Zusammenhalt, ohne die vielen fleißigen Hände bei Auf- und Abbau und der Organisation sei eine solche Feier nicht zu stemmen. Auch die muntere Truppe vom BSV Lehmkuhle-Ebel ist seit vielen Jahren dabei. Königin Jutta betont: „Man freut sich immer wieder, wenn wir bei solchen Festen zusammenkommen. Wir unterstützen uns gegenseitig aus langjähriger Freundschaft.“ Auch Manni Kirsching und Georg Jeschke vom BSV Boy betonen die Freundschaft. „Schützenbrüder pflegen das Zusammensein, man besucht sich gegenseitig.“

Für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt. Neben einem Waffel- und Grillstand sorgten ein Bierwagen und eine Cocktailbar für reichlich flüssige Nahrung.

Kinder verwandeln sich in wilde Tiere

Auch an die Kleinen war gedacht. Auf der großen Hüpfburg vergnügten sich einige Kinder, am Schminkstand konnten sich die Jüngsten von Nadine Katzmareck in wilde Tiere verwandeln lassen. Die zweieinhalbjährige Liliane wollte Löwin sein.

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