Gastronomie

Die Menütage kommen bei den Gästen schon gut an

Noch bis zum 30. März laufen die Bottroper Menütage im Forsthaus Specht und im Restaurant Bernepark. Die Beteiligten zeigen sich schon jetzt zufrieden.

Noch bis zum 30. März laufen die Bottroper Menütage im Forsthaus Specht und im Restaurant Bernepark. Die Beteiligten zeigen sich schon jetzt zufrieden.

Bottrop.   In diesem Jahr nehmen zwei Lokale teil, im kommenden sollen es schon sechs sein. Die aktuelle Aktion läuft noch bis zum 30. März.

Etwas Besonderes sind die Bottroper Menütage für Christoph Lenko. Als Geschäftsführer des Restaurants Forsthaus Specht freut er sich, den Startschuss für ein neues, örtliches gastronomisches Format aktiv mitzugestalten. „Wir sind bisher sehr zufrieden und bekommen durchweg positive Resonanzen.“

Zwei Anlaufstellen

Seit dem 1. Februar sind das Forsthaus Specht und das Restaurant im Bernepark zwei Anlaufstellen in Bottrop, die zwei Monate lang besondere Menüs preiswert auf die Karte bringen. Während in Grafenwald etwa Cheesecake, Zanderfilet und Schokoladenmousse auf die hungrigen Gäste warten, können sich Besucher in Ebel auf Mausohrsalat, Hirschrücken und Mousse von der Pink Grapefruit freuen. Wer das spezielle Angebot nutzen möchte, hat dazu noch bis zum 30. März die Gelegenheit.

Schnelle Absprachen

Initiiert wurden die Bottroper Menütage von dem B&C Verlag. Getreu dem Motto „von Bottropern für Bottroper“ wollen die Organisatoren Dennis Bröhl und Holger Czeranski eine weitere Veranstaltung im lokalen Kalender etablieren. Aus der Erfahrung heraus, dass bei städteübergreifenden Veranstaltungen sich die Absprachen mit den Gastronomen häufig langwierig gestalten, können sie dies bei den Bottroper Menütagen gezielt umgehen.

Werbung fürs Haus

Übrigens auch ein Grund, warum Johannes Lensing vom Bernepark sofort Lust hatte, bei der Premiere der Menütage mitzumachen. Für ihn ist die Aktion zudem eine Möglichkeit, für sein Haus zu werben. So hat er bereits für den Monat März einige Reservierungen aufnehmen können, die auf die gegenwärtigen Menütage zurückgehen. „Im Februar haben wir allerdings noch Kapazitäten zur Verfügung“, sagt er. „Aber wir freuen uns, Teil der Aktion zu sein. Weil sie zum ersten Mal stattfindet, sind die kleinen Startschwierigkeiten normal.“ Zu denen gesellen sich momentan eine durchaus belastende Baustellensituation in Ebel und die generell ruhige Zeit in den Monaten Februar und März. Durch Karneval und Fastenzeit ist die Gastronomie derzeit ohnehin nicht komplett ausgelastet. Erst gegen Ostern zieht das Geschäft in der Regel wieder an. So gelten die Bottroper Menütage als eine willkommene Ergänzung für die beteiligten Gastronomen.

Die sollen in den kommenden Jahren mehr werden, so das gesteckte Ziel der Organisatoren. An dem Konzept für das nächste Jahr wird bereits gefeilt. 2019 sollen mindestens sechs Bottroper Gastronomen mit ins Boot geholt werden.

Vier-Gänge-Menü

Das Pauschalangebot für ein Vier-Gänge-Menü wird auf jeden Fall schon jetzt angenommen, stellt Holger Czeranski fest. „Die Menütage bieten eine schöne Möglichkeit, ein Restaurant einfach einmal auszuprobieren oder ein besonderes Menü zu einem wirklich guten Preis zu genießen.“ Auch er werde die Menütage noch testen. „So eine Möglichkeit lasse ich mir doch nicht entgehen.“

>> DIE MENÜTAGE

  • Es gibt Gespräche, die Menütage nächstes Jahr mit mehr Gastronomen fortzuführen. Auf lange Sicht möchten die Organisatoren aus dem Format eine Traditionsveranstaltung entstehen lassen.
  • Für 44 Euro pro Person werden vier Gänge serviert, Getränke inklusive. Die Menükarten sind im Internet einsehbar. Tischreservierungen unter s 02041/37 54 840 (Bernepark) und 02041/94 08 4 (Forsthaus Specht).
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