Künstlerbund

Das Kulturzentrum widmet der Farbe Rot eine Ausstellung

„Nothing but Red“ heißt die Ausstellung im Kulturzentrum, hier mit einem Teil der beteiligten Künstler:  Odile Meier-Dusol, Paul Schulte, Irmelin Sansen, Karl Kraft

„Nothing but Red“ heißt die Ausstellung im Kulturzentrum, hier mit einem Teil der beteiligten Künstler: Odile Meier-Dusol, Paul Schulte, Irmelin Sansen, Karl Kraft

Foto: Thomas Gödde

Bottrop.  „Nothing but Red“ heißt die Ausstellung im Kulturzentrum August Everding. 21 Maler, Fotografen und Plastiker beteiligen sich mit ihren Werken.

In der neuen Ausstellung „Nothing but Red“ des Künstlerbundes steht die Farbe Rot im Mittelpunkt von 40 außergewöhnlichen Werken. 21 Maler, Fotografen und Plastiker haben sich an der Schau beteiligt, die Interessierte in der städtischen Galerie im Kulturzentrum August Everding bis zum 31. Mai anschauen können. Unter den Schaffenden sind drei Gäste, die zukünftig im Künstlerbund mitwirken möchten, sowie zwei Künstler aus der Partnerstadt Tourcoing.

Und das Spektrum der Arbeiten ist facettenreich: Je nach Darstellungsform, Schwerpunkt oder Motiv sind Farbtöne dunkel und kräftig bis hell und dünn. Manche Beiträge kommen abstrakt und beinahe realitätsfern daher, andere wirken konkret und anschaulich.

Ein Gemälde drückt Hitze, Gefahr und Kraft aus

Der Maler Heinrich Ingendoh zum Beispiel hat verschiedene Rot-Nuancen in seinem Bild untergebracht, das einen Vulkanausbruch darstellt. Die Landschaft geht im Zusammenspiel von Farbeinflüssen auf. Der beeindruckend gefärbte Himmel glüht nahezu. Das Rot in dem Gemälde drückt zugleich Hitze, Gefahr und Kraft aus.

Fotograf und Plastiker Paul Schulte rückt hingegen die außergewöhnliche Färbung eines fein geflochtenen Haarzopfes in den Mittelpunkt zweier Aufnahmen, die mit einer hochauflösenden Kamera mit 54-Megapixel gemacht worden sind. Hier liegt das Spezielle im Detail. Einzelne Strähnen glänzen im einfallenden Licht.

Plastik zieht Blicke auf sich

In einer Ecke im Erdgeschoss reihen sich mehrere quadratische Bilder aneinander, sie bilden eine kleine Serie. Dazu hat unter anderem Nathalie Coulont aus der Partnerstadt Tourcoing ihren Teil beigetragen. Sie zeigt die Köpfe schlafender Babys.

Nicht weit davon entfernt hängt eine gewebte Plastik aus roten Verpackungsbändern, die Birgit Feike an einem besonderen Webrahmen hergestellt hat. Sie fällt den Gästen aufgrund ihrer Beschaffenheit direkt ins Auge.

„Es ist heute wunderbar zu sehen, was die Ausstellung, die einer Farbe gewidmet ist, auch mit unseren Künstlern gemacht hat. Sie hat neue kreative Türen geöffnet“, hebt Irmelin Sansen hervor, Vorsitzende des Künstlerbundes. Die vorgegebene Farbgebung habe in jedem Fall Impulse gesetzt.

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