Landfrauen

Dank für 42 Jahre Vorstandsarbeit

Die alten und neuen Vorstandsmitglieder freuen sich über die erfolgreiche Arbeit der Landfrauen.

Foto: Thomas Gödde

Die alten und neuen Vorstandsmitglieder freuen sich über die erfolgreiche Arbeit der Landfrauen. Foto: Thomas Gödde

Bottrop-Kirchhellen.   Margret Wilms zieht sich bei den Landfrauen zurück. Auf ihrer Jahreshauptversammlung kann die Gemeinschaft neue Mitglieder begrüßen.

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Der Rück- und Ausblick, Vorstandswahlen und eine Verabschiedung aus der ersten Reihe haben die Jahreshauptversammlung der Landfrauen Kirchhellen geprägt. Dazu haben sich die Frauen Donnerstagmorgen im Gasthof Berger getroffen, um mit einem gemeinsamen Frühstück zu beginnen.

Das Programm bis zum Sommer stehe schon fest, erklärte Nothelle. So wird es am 23. Februar eine „Frühschicht“ in der St. Johanneskirche geben. Den Kreisland-Frauentag wollen die Kirchhellenerinen am 17. März in Oer-Erkenschwick besuchen. Am 27. März soll ein Kurs Sitzyoga beginnen und am 28. März ein Zumba-Schnupperkurs. Einen Ü70-Nachmittag hat der Ortsverband am 19. April geplant und einen Vortrag mit dem Thema „Mobbing im Schulalltag“ am 24. April. Ferner wird es am 16. Mai eine Fahrradtour geben und am 15. Juni einen Cocktailabend auf dem Hof Königshausen, auch mit alkoholfreien Drinks. „Darauf freuen wir uns besonders“, waren sich die Landfrauen einig.

Versammlung findet alle vier Jahre statt

Für weitere Ideen ist der neue Vorstand offen. Ob es Veränderungen gebe werde, sei noch nicht zu sagen, so Bärbel Nothelle. Darüber will das Gremium bei seinen kommenden Treffen beraten.

Alle vier Jahre gebe es diese Versammlung, sagte Bärbel Nothelle. Dabei haben sich Margret Wilms und Marion Enbergs nach langer Zeit aus dem Vorstand zurückgezogen, Wilms sogar nach 42 Jahren. Gefragt nach den Veränderungen während ihrer langjährigen Vorstandsarbeit, sagte Wilms, dass sich bei den Medien am meisten getan. habe. Als sie bei den Landfrauen anfing, habe sie das Programm auf der Schreibmaschine getippt und dann vervielfältigt. „Die Teamarbeit hat sich bewährt“, betonte sie, wobei das Team früher kleiner gewesen sei. Das gilt auch für den Ortsverband: Zu diesem gehörten früher 90 bis 120 Frauen, erinnerte sie sich.

Kontakt half beim Einleben im Dorf

1967 aus Oberhausen nach Kirchhellen gezogen, habe der Kontakt zu den Landfrauen geholfen, sich einzuleben, erklärte die 77-Jährige. Besonders in Erinnerung blieben ihr zwei Dinge: eine Vorbereitungsfahrt für einen Musical-Besuch in Aachen und der Besuch einer Fernsehsendung mit Moderator Günter Jauch. Wilms Motto folgen die anderen Landfrauen gerne: „Wenn man mitmacht und wenn man die Gemeinschaft genießt, dann ist alles gut.“

Mit Geschenken und einer Urkunde dankten ihnen die Landfrauen für dieses Engagement. Neu gewählt wurden Gertrud Marien, Melanie Janinhoff und Andrea Schmücker. In dem Gremium weitermachen werden Bärbel Nothelle, Maria Hagemann, Marion Steinbrock, Irmgard Janinhoff, Anne Diericks, Tanja Steinmann, Maria Diericks, Maria Diericks und Daria Königshausen.

Älteste Landfrau ist 97 Jahre

Im Rückblick hoben die Landfrauen einen Herzkino-Abend am Valentinstag im voll besetzten Theatersaal auf dem Hof Jünger besonders hervor. Zudem haben die Mitglieder wieder den Früchteteppich zum Erntedankfest in der Kirche gestaltet.

204 Landfrauen gehören dem Ortsverband derzeit an, 30 Jahre sind die Jüngsten, die älteste Landfrau ist 97 Jahre alt. Besonders erfreulich für den Verein; Im vergangenen Jahr konnten fünf neue, jüngere Frauen aufgenommen werden. „Jede ist willkommen“, betonte Nothelle. Denn: Die meisten Frauen im Ortsverband kämen nicht vom Hof, viele seien inzwischen außerhalb der Landwirtschaft tätig.

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