Coronavirus

Corona stoppt Auslandsprogramm Bottroper Schülerinnen

Inga und Lilly aus Bottrop, sowie Jana und Rosalie aus Gelsenkirchen dürfen gerade nicht reisen. Corona durchkreuzt den Auslandsaufenthalt der „Ele Junior-Akademie“.   

Inga und Lilly aus Bottrop, sowie Jana und Rosalie aus Gelsenkirchen dürfen gerade nicht reisen. Corona durchkreuzt den Auslandsaufenthalt der „Ele Junior-Akademie“.   

Foto: Ele

Bottrop.  Jugendliche hoffen nun, dass der Austausch der „Ele-Junior-Akademie“ 2021 stattfinden kann. Seit gut zehn Jahren gibt es dieses Förderprogramm.

So hatten sich Inga und Lilly aus Bottrop, aber auch Jana und Rosalie, ihren Auslandsaustausch nicht vorgestellt: Eigentlich wollten sie in Kanada oder Neuseeland ein Schuljahr verbringen. Jetzt dürfen sie nicht reisen. Das Coronavirus durchkreuzt die Pläne, die sie auch mit Hilfe einer monatlichen Finanzspritze der „Ele-Junior-Akademie“ umsetzen wollten.

Aufenthalt lange vorher geplant

Lange Zeit im Voraus hatten die vier Schülerinnen ihren Aufenthalt geplant, viele Details vorbereitet und dem Auslandsjahr in Kanada oder Neuseeland entgegengefiebert. Nach den Sommerferien sollten die Programme starten, für die meisten stand sogar das Abreisedatum schon fest. Aber auch die Austauschorganisationen mussten umdisponieren und ihre Programme verschieben. Nun hoffen die vier Schülerinnen, dass sie ihre Pläne doch noch realisieren können. Jana, Rosalie, Lilly und Inga freuen sich darauf, in Kanada oder Neuseeland Erfahrungen zu sammeln, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und neue Freundschaften zu schließen. Es besteht die Hoffnung, dass es Anfang 2021 wirklich losgehen kann. Dann wäre es zwar kein ganzes High School-Jahr mehr, aber immerhin fünf bis sechs Monate Aufenthalt. „Wir drücken die Daumen“, betont Ele-Geschäftsführer Ulrich Köllmann. „Und dann werden die vier ganz bestimmt großartige Botschafterinnen für unsere Region in ihren jeweiligen Gastländern sein.“

Kandidatinnen erstmals nach Skype-Interviews ausgewählt

Jugendförderung ist ein fester Bestandteil der Sponsoring-Aktivitäten der Emscher-Lippe-Energie. Deshalb setzt die Ele auch in Zeiten der Corona-Pandemie das Stipendienprogramm der „Ele-Junior-Akademie“ fort. Schülerinnen und Schüler aus Bottrop, Gelsenkirchen und Gladbeck können dadurch eine Zeit lang im Ausland zur Schule gehen und auch mehr vom Gastland kennenlernen.

Die Kandidatinnen in diesem Jahr wurden nach Bewerbung und Kennenlerngesprächen ausgewählt. Sie gehören nun zum Kreis der Ele-Stipendiaten und erhalten für die Dauer ihres Auslandsaufenthaltes monatlich 200 Euro. Auch die Ele hatte übrigens auf die Corona-Situation reagiert und die Kennenlerngespräche mit den Bewerberinnen und Bewerbern erstmals via Skype durchgeführt, bei denen die vier Schülerinnen aus Bottrop und Gelsenkirchen am Ende überzeugten.

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