Pandemie

Corona: Polizei kontrolliert Einhaltung des Kontaktverbots

Die Polizei kontrolliert in Bottrop die Einhaltung des Kontaktverbots (Symbolbild).

Die Polizei kontrolliert in Bottrop die Einhaltung des Kontaktverbots (Symbolbild).

Foto: Andreas Bartel / WAZ FotoPool

Bottrop.  Die Polizei wird in Bottrop mit dafür sorgen, dass die Auflagen rund um die Coronavirus-Pandemie eingehalten werden. Verstöße werden geahndet.

Um das Kontakverbot durchzusetzen, durch das die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt werden soll, arbeitet die Polizei eng mit der Ordnungsbehörde der Stadt Bottrop, der Staatsanwaltschaft sowie weiteren Behörden zusammen. Wer gegen die neuen Auflagen verstößt, die zunächst bis zum 19. April gelten, muss mit hohen Geldstrafen rechnen.

"Unser gemeinsames Ziel ist es, Bürger bestmöglich vor den Folgen der Pandemie zu schützen. Grundsätzlich sollen Infektionen vermieden und die Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamt werden", betont die Polizei.

Polizei setzt auf das Verständnis der Bürger

In erster Linie unterstütze sie die kommunalen Ordnungsbehörden bei
Kontrollen, ob Kontaktverbot und sonstige Rechtsverordnungen eingehalten werden. Die Polizei wird aber auch von sich aus tätig: "Wir haben Verständnis für Sorgen und Nöte von Bürgerinnen und Bürgern in dieser schwierigen Situation. Wir setzen darauf, dass die Allermeisten Verständnis für die getroffenen Maßnahmen haben und sich daran halten. Verstöße gegen die Vorschriften werden wir konsequent ahnden."

Die Staatsanwaltschaft kündigt an, Verstöße gegen Ansammlungsverbote, Quarantäneanordnungen, Tätigkeitsverbote, Widerstandshandlungen gegen Ordnungskräfte sowie Auseinandersetzungen etwa mit Angestellten von Supermärkten, Einbrüche in leer stehende Geschäfte, Betrug oder weitere Straftaten im Zusammenhang mit der Pandemiesituation einer zügigen Bestrafung zuzuführen.

Anzeigen können auch per Internetwache erstattet werden

Die Polizei sei natürlich weiter Ansprechpartner für alle Bürger - rund um die Uhr. Doch sie ruft dazu auf, die persönlichen Kontakte zum Schutz von Bürgern und Einsatzkräften auf ein Mindestmaß zu beschränken: "Kontaktieren Sie uns wenn möglich zunächst telefonisch. Ansprechpartner finden Sie auf unserer Homepage unter dem Wachenfinder https://recklinghausen.polizei.nrw/

Per Internetwache können zudem Anzeigen online erstatten werden: https://polizei.nrw/internetwache Und ganz wichtig: Die 110 sollte für Notfälle freigehalten werden.

Landesregierung beantwortet Fragen am Bürgertelefon

Für Fragen rund um die Corona-Krise verweist die Polizei auf das Bürgertelefon der Landesregierung, das montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr unter 0211-9119-1001 zu erreichen ist. Bei Fragen insbesondere zu einer möglichen Infektion sollten die Bürger ihre Ärzte kontaktieren, und zwar zunächst fernmündlich: "Den Besuch in der Praxis oder im Krankenhaus sollten Sie vorher telefonisch ankündigen.

Infos zum Straf- und Bußgeldkatalog zur Umsetzung des Kontaktverbots gibt es zudem hier: https://recklinghausen.polizei.nrw/

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