Verschärfte Regeln

Corona: Ordnungsamt schreibt sieben Anzeigen am ersten Tag

Das Ordnungsamt kontrolliert die Einhaltung der Coronaregeln und achtet darauf, dass sich keine Menschen ansammeln.

Das Ordnungsamt kontrolliert die Einhaltung der Coronaregeln und achtet darauf, dass sich keine Menschen ansammeln.

Foto: Lutz von Staegmann / FUNKE Foto Services

Bottrop  Die Bottroper halten sich weitestgehend an die neuen Corona-Auflagen, lobt die Stadt. Doch in einem Fall war eine Gruppe vollkommen uneinsichtig.

Im Großen und Ganzen halten sich die Bottroper an die seit Montag verschärften Auflagen zu Corona-Zeiten. Das bestätigt Stadtsprecher Andreas Pläsken auf Nachfrage. Lediglich fünf Gruppen habe der Kommunale Ordnungsdienst am Montag und Dienstag aufgelöst, dazu kam ein Problem mit einem Geschäft.

Noch am Montag musste das Ordnungsamt einen Massagesalon schließen. Der hatte, trotz gegenteiliger Auflagen und Regeln, geöffnet. Außerdem haben die Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) darauf geachtet, dass sich keine Gruppen mit mehr als zwei Personen versammeln.

Fünfmal musste der KOD aktiv werden, in einem Fall mit harten Konsequenzen. "Die Gruppe war derartig uneinsichtig, da haben die Kollegen sieben Anzeigen geschrieben", erläutert der Stadtsprecher. In allen anderen Fälle habe ein Gespräch ausgereicht und die Gruppen hätten sich aufgelöst.

Allerdings befürchtet die Stadt, dass sich das nun wieder ändern könnte. Denn Bottrop hat seine Vorschriften an die bundesweiten Regeln angepasst. Eisdielen und Trinkhallen dürfen nun wieder öffnen. Und besonders an einigen Kiosken war es zuletzt zu Situationen gekommen, die es eigentlich zu verhindern gelte. "Wir werden die Situation genau beobachten", warnt Pläsken.

Hinzu kämen auch viele Hinweise aus der Bevölkerung. Denen werde auch nachgegangen, "aber oft lösen sich Gruppen schon auf, wenn sie den KOD sehen. Oder die Gruppe ist schon nicht mehr da, wenn die Kollegen eintreffen."

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