Spendenaktion

Corona: Die Sternsinger von St. Johannes gehen neue Wege

Die Sternsinger von St. Johannes sind die erfolgreichsten Spendensammler der Gemeinde. Mehr als 40.000 Euro sind zuletzt jährlich zusammengekommen.

Die Sternsinger von St. Johannes sind die erfolgreichsten Spendensammler der Gemeinde. Mehr als 40.000 Euro sind zuletzt jährlich zusammengekommen.

Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Kirchhellen .  Seit über 50 Jahren ziehen die Sternsinger im Januar durch Kirchhellen, Feldhausen und Grafenwald. Wegen Corona gehen sie diesmal neue Wege.

Seit über 50 Jahren ziehen die Sternsinger im Januar durch Kirchhellen, Feldhausen und Grafenwald, um an den Haustüren zu singen, den Segen zu bringen und Spenden für notleidende Kinder zu sammeln. Wegen Corona gehen sie in jedem Wortsinn neue Wege. Dafür suchen sie ab dieser Woche Mitstreiter mit Flyern, die in den Schulen verteilt werden.

Am Samstag, 9. Januar, findet ein „Stern-Singen“ an festgelegten Plätzen im Freien statt. Hier wird gesungen, werden Segensschilder verteilt und Spenden gesammelt. Anwohner sind eingeladen, den Segen, wie die Strahlen eines Sternes, mit nach Hause zu nehmen. Die Plätze werden noch bekannt gegeben. Wem der Besuch der Plätze nicht möglich ist, der kann sich bis Sonntag, 20. Dezember, in den jeweiligen Pfarrbüros melden und wird zu Hause besucht. Dafür soll eine Sternsingergruppe am 9. Januar unterwegs sein - mit Abstand.

Das ist der Plan

Das ist der Kern des Plans, den das Vorbereitungsteam der Sternsingeraktion entworfen hat. Er steht unter dem Vorbehalt, ob und wie Treffen in der Öffentlichkeit im Januar nach den dann geltenden Schutzverordnungen möglich sein werden. Eine Grundlage für die Planungen ist das Hygienekonzept „Sternsingen - aber sicher“, den das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ für das Dreikönigssingen 2021 zusammengestellt hat. Das Motto heißt diesmal: „Kindern Halt geben - in der Ukraine und weltweit“.

„Wir gehen davon aus, dass in diesem Jahr coronabedingt weniger Kinder an der Aktion teilnehmen werden und vielleicht auch viele Türen zu bleiben“, sagt Winfried Stuke vom Vorbereitungsteam.

Neues Konzept

„Nach den aktuellen Vorgaben können wir nicht verantworten, die Kinder in Treppenhäuser zu lassen oder an Türen zu klingeln,wo vielleicht erkrankte Menschen oder Menschen in Quarantäne wohnen. Natürlich wollen wir auch nicht, dass sich die Kinder infizieren und dann die Krankheit von Tür zu Tür weiter tragen.“

Das neue Konzept stellt die Kernaufgabe der Sternsinger in den Mittelpunkt: den Segen zu bringen. Stuke: „In diesem Jahr zwar nicht an jede Tür, aber doch an festgelegte Punkte in jeder Siedlung. Hier können sich Besucher den Segen abholen und wie die Strahlen eines Sternes mit nach Hause nehmen. Wir haben schon viele Plätze etwa an Kreuzungen ausgesucht, die fast alle fußläufig zu erreichen sind und genügend Platz für weite Abstände zwischen Besuchern lassen.“ Das Kindermissionswerk hat schon Bastelanleitungen für „Spendenkescher“ ins Netz gestellt, die kontaktlose Übergaben ermöglichen.


Sternsingersuche in den Schulen

„Liebe Kinder, ohne Euch geht das nicht!“ So wirbt die Vorbereitungsgruppe auf ihren Flyern um Sternsinger. Sie appelliert an interessierten Schüler, auch Freundinnen und Freunde anzusprechen, um als Gruppe zu dritt oder viert mitzumachen. Dabei verzichtet das Team in diesem Jahr auf die traditionellen Vorbereitungstreffen. Deshalb haben sie für jeden Ortsteil Mailadressen für eine Anmeldung bis zum dritten Advent (Sonntag, 13. Dezember) eingerichtet

Interessierte Teilnehmer können sich melden unter: ; und

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