Verkehr

CDU in Bottrop fordert Konzept für die Verkehrsentwicklung

Auch Ladestellen für E-Fahrzeuge wie hier an der Gladbecker Straße gehören für die CDU zum Nahmobilitätskonzept in Bottrop.

Auch Ladestellen für E-Fahrzeuge wie hier an der Gladbecker Straße gehören für die CDU zum Nahmobilitätskonzept in Bottrop.

Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Car-Sharing, E-Ladestationen, City-Logistik und Fahrradwege - die Bottroper CDU ruft nach einem gut durchdachten Mobilitätskonzept für die Stadt.

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Die CDU fordert die Bestellung eines Mobilitätsmanagers bei der Stadt, der die Aktivitäten der verschiedenen Akteure bündelt und Kontakte zum NRW-Verkehrsministerium pflegt. „Wir können es uns nicht leisten, Baumaßnahmen zu planen ohne ein ganzheitliches und nachhaltiges Mobilitätskonzept mitzudenken“, begründet CDU-Vorsitzende Anette Bunse ihre Forderung. Die Entwicklung der Nahmobilität in Bottrop müsse dazu ein Gesicht bekommen. Der Mobilitätsmanager sollte vor allem auch die neuen Möglichkeiten nutzen, die die Landesregierung biete.

So weist die CDU-Vorsitzende auf die Richtlinie für vernetzte Mobilität und Mobilitätsmanagement hin. „Insgesamt stehen Fördermittel von 9,5 Millionen Euro bereit und können von den Kommunen abgerufen werden“, sagte Anette Bunse. Das Land fördere Mobilstationen, Maßnahmen zur Digitalisierung, Mobilitätskonzepte und Studien. Mit einer solchen Studie könne die Stadt zum Beispiel ermitteln, welche Bedürfnisse und Erwartungen die Bürger an die Mobilität in Bottrop haben.

CDU strebt bessere Kombination verschiedener Verkehrsmittel an

Die Bottroper CDU diskutiere seit längerem darüber, wie ein besseres Nahmobilitätskonzept auf den Weg gebracht werden könne. Dazu gehörten nicht nur Fahrradwege, sondern auch Car-Sharing-Angebote und intelligente City-Logistik-Konzepte. Wichtig sei auch ein ausreichendes Angebot an Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Das müsse zur Chefsache werden. „Dabei geht es nicht darum, das eine Verkehrsmittel gegen das andere auszuspielen, sondern vielmehr zu schauen, wie die verschiedenen privaten und öffentlichen Möglichkeiten im Straßen- und Schienenverkehr miteinander kombiniert werden können“, erklärte die CDU-Vorsitzende.

Ein gutes Nahmobilitätskonzept sei ein Standortvorteil für eine Kommune und mache diese sowohl als Geschäftsstandort als auch als Wohnort attraktiv. Das diene auch dem Umweltschutz und erhöhe die Lebensqualität in der Stadt. Anette Bunse: „Weniger Staus und Abgase sind der Gesundheit förderlich“.

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