Öffentlicher Dienst

Bottrops Sparkassenmitarbeiter machen Anfang bei Warnstreiks

Mitarbeiter der Sparkasse beim Warnstreik am Dienstag. Neben Forderungen nach mehr Gehalt im öffentlichen Dienst geht es vor allem um den Erhalt der Sparkassensonderzahlung SSZ.

Mitarbeiter der Sparkasse beim Warnstreik am Dienstag. Neben Forderungen nach mehr Gehalt im öffentlichen Dienst geht es vor allem um den Erhalt der Sparkassensonderzahlung SSZ.

Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Alle Sparkassenfilialen bleiben am Dienstag geschlossen. Den Streikenden geht es neben mehr Gehalt auch um den Erhalt der Sparkassensonderzahlung.

Am Dienstagmorgen gingen die Sparkassenangestellten auf die Straße. Auf dem Pferdemarkt vor der Hauptstelle des Geldhauses verliehen so die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Forderungen für den Erhalt der Sparkassensonderzahlungen (SSZ) und für mehr Lohn im öffentlichen Dienst Nachdruck. Alle Filialen blieben Dienstag geschlossen.

Die Kunden hätten aber Verständnis gezeigt, so Jörg Hillenbrand, Vertriebskoordinator der Sparkasse. Es habe bis zum frühen Nachmittag jedenfalls keine Beschwerden gegeben.

Gewerkschaft spricht von guter Beteiligung

In Bottrop seien zunächst keine weiteren Aktionen geplant, sagt Verdi-Gewerkschaftssekretär Björn Wißuwa. Das könnte sich aber um den 8. Oktober herum ändern. Dann werde nämlich das Sparkassenthema weiter verhandelt, so Wißuwa. Die Teilnahme am Warnstreik sei in Bottrop in diesem Jahr größer gewesen als vor zwei Jahren, so der Gewerkschaftler.

Und natürlich seien Aktionen unter Coronabedingungen schwieriger durchzuführen. Aber das Einhalten der Sicherheitsabstände zwischen Streikenden und das Tragen der Masken, sei durchgehend befolgt worden.

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